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CDU-Wahlspot: Reaktionen und Erklärungsversuche

Wirbel um Kuh-Video

Kuh Patrizia hat es zu einer skurrilen Form von Berühmtheit gebracht - dank des Wahlwerbespots der CDU Ahaus, der seit zwei Tagen im Internet für Hohn und Spott sorgt. Wir haben Reaktionen und Erklärungsversuche zusammengefasst.

AHAUS

, 09.05.2014 / Lesedauer: 3 min
CDU-Wahlspot: Reaktionen und Erklärungsversuche

In dem Wahlkampfspot der CDU, der für Hohn und Spott im Internet sorgt, sorgt Kuh Patrizia dafür, dass zwei Bankräuber festgenommen werden können.

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Auch der Urheber des Films, der Ahauser CDU-Stadtverband, versucht, dem Ansturm mit einer Erklärung auf seiner Homepage zu begegnen: „Wir freuen uns, dass wir eine so große Aufmerksamkeit haben, um jetzt über Inhalte zu diskutieren.“

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Bürgermeister Felix Büter, ebenfalls CDU-Parteimitglied, wollte sich nicht zur Frage äußern, ob der Film womöglich Auswirkungen auf das Image der Stadt haben könnte: „Da es sich hier um ein Wahlkampfthema handelt, kann ich mich dazu als Wahlleiter mit der gebotenen Neutralität, die mir dazu auferlegt ist, nicht äußern.“

Rebekka Korthues, Ahauserin mit Wohnsitz und Arbeitsplatz in der Medienbranche in Berlin, schildert ihre Erlebnisse im Zusammenhang mit der CDU-Kuh: „Eigentlich ein normaler Vorgang in der Berliner Werbe- und Medienbranche: Was mit ein paar Verlinkungen auf Facebook beginnt, entwickelte sich im Laufe des Tages zu einem wahren Hype. Allerdings geht es heute um meine hier komplett unbekannte Heimatstadt Ahaus im Münsterland. Spätestens, als der Link am Morgen auftaucht, kann die gesamte Werbeagentur über nichts anderes reden.

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Ein komisches Gefühl, denn über die Witzig- und Peinlichkeiten zu lachen, ist die eine Sache. Aber plötzlich geht es um meine Heimat. Die schönen Bilder von der Innenstadt, dem Schloss und der Natur rund um Ahaus gehen allerdings neben der Kuh unter. Von nun an wird man Ahaus in der Hauptstadt kennen – und zwar nicht wegen des Brennelementezwischenlagers. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das Kuh-Video dem BZA vorzuziehen ist. Kurz vor Feierabend dann die wirklich interessante Frage eines Kollegen: Sag mal, haben die da bei euch nicht sowieso die Mehrheit? Warum machen die dann sowas?“

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