Chemie-Experimente und Robotik-AG - Schulen zeigen, was sie drauf haben

rnInfo-Veranstaltung

Wohin geht mein Kind nach der Grundschule? Um diese Frage zu beantworten, gab es am Samstag eine Infoveranstaltung von sieben Schulen im Kulturquadrat.

Ahaus

, 18.11.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min


Benedikt und seine Mutter Marion sind schon an einigen Ständen gewesen. Sie suchen gemeinsam eine Schule, auf die Benedikt nächstes Jahr wechselt. „Ich finde es schön, dass man hier die Schulen direkt miteinander vergleichen kann. Man bekommt einfach einen besseren Überblick über das Schulkonzept,“ finden sie.

Und: „Viele Schulen veranstalten ja nachher auch Tage der offenen Tür. Da kann man sich dann einen noch besseren Eindruck machen. Aber eine Vorauswahl kann man hier treffen.“ Benedikt findet dieses Angebot ebenfalls gut. Besonders die Aktionen, bei denen die Schüler selber experimentieren können, findet er interessant.

Spannende Einblicke

Beispielsweise bot das Alexander-Hegius-Gymnasium die Möglichkeit, physiklaische Experimente, unter anderem zur Hebel-Wirkung auszuprobieren oder Schaltkreise aufzubauen. Bei der Overbergschule konnten die Viertklässler mit dem Material Holz arbeiten. Auch eine Nähmaschine war aufgebaut. Bei der Kreuzschule gewährte man einen Einblick in die Robotik-AG.

„Die Materialien stehen hier nicht nur zur Schau. Die werden im Unterricht auch genauso verwendet. Das gibt dann eigentlich einen guten Eindruck darauf, wie wir unsere Stunden gestalten,“ erklärt ein Vertreter der Kreuzschule Heek.

Chemie-Experimente und Robotik-AG - Schulen zeigen, was sie drauf haben

Im Kulturquadrat konnten die Viertklässler sich mit ihren Eltern über die jeweiligen Angebote der Schulen informieren. © André Potthoff

Am Stand der Canisiusschule gab es Experimente aus dem Bereich der Chemie. Unter anderem wurde den Viertklässlern gezeigt, was mit Kerzen passiert, wenn man ein Glas luftdicht über sie stülpt. Säuren und Laugen konnte man auch mit Rote-Beete-Saft voneinander unterscheiden.

Auch die Irena-Sendler-Gesamtschule war vor Ort. Ähnlich wie den anderen Schulen war auch dort der Andrang sehr groß. „Es ist eine gute Möglichkeit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Die meisten haben viele Fragen mitgebracht. Und sie schauen sich auch alle Schulen an, obwohl sie oft bereits Tendenzen haben,“ hat Hendrik Sunderdiek, Koordinator der Schule beobachtet.

Eigene Stärken zeigen

Ebenfalls einen Einblick in das Schulleben gaben die Anne-Frank-Realschule aus Ahaus und die Sekundarschule Legden Rosendahl. Auch bei Ihnen konnte man sich über den Unterricht, die Schulform und den Alltag informieren.

Jede Schule versucht bei dieser Veranstaltung, eigene Stärken hervorzuheben. Einige hatten Schüler mitgebracht, die ebenfalls über die Schule berichteten. Parallel gab es eine Podiumsveranstaltung, in der das Schulsystem und die Schulangebote für die Sekundarstufe vorgestellt wurden. Auch dabei wurden einige Entscheidungshilfen gegeben.

Lesen Sie jetzt