Christusgemeinde will ab dem 10. Mai wieder Gottesdienste feiern

Kirchen in Ahaus

Die Evangelische Christusgemeinde bereitet sich auf die Wiederaufnahme der öffentlichen Gottesdienste vor. Geplant ist, ab dem 10. Mai wieder in den Kirchen Gottesdienste zu feiern.

Ahaus, Heek, Legden

29.04.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Kirchenbänke der Ahauser Christuskirche sollen sich – unter Einhaltung der Abstandsregeln – ab dem 10. Mai wieder füllen können.

Die Kirchenbänke der Ahauser Christuskirche sollen sich – unter Einhaltung der Abstandsregeln – ab dem 10. Mai wieder füllen können. © Markus Gehring (Archiv)

Mit Umsicht und Bedacht bereiten sich die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken in der Corona-Zeit auf die Wiederaufnahme von öffentlichen Gottesdiensten vor. „Ab dem 10. Mai werden wir in unseren Kirchen wieder Gottesdienste feiern“, so Superintendent Joachim Anicker. Dabei stehe es jeder Gemeinde frei, erst später wieder ein Gottesdienstangebot zu machen, betont der leitende Theologe des Kirchenkreises.

Presbyterium der Christusgemeinde arbeitet an Konzept

Der Pfarrer der evangelischen Christusgemeinde, Olaf Goos, teilte mit, dass für die Ahauser Gemeinde derzeit geplant sei, am 10. Mai wieder zu starten. „Ein Konzept dafür wird bis dahin vom Presbyterium erarbeitet und rechtzeitig veröffentlicht“, so Pfarrer Goos weiter.

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Die Gemeinden würden nun überlegen, in welcher Form sie unter Einhaltung der geltenden Vorschriften eine würdige gottesdienstliche Feier durchführen können, heißt es in der Pressemitteilung des Kirchenkreises. Fest stehe bisher, dass auf das Abendmahl bis Ende August verzichtet werden muss. „Das Mahl der Gemeinschaft wäre kaum in würdiger und sinnvoller Weise zu feiern, wenn das Erleben von Nähe und Gemeinschaft durch Mundschutz und großen Abstand in sein Gegenteil verkehrt würde“, so Anicker.

Auch auf das gemeinsame Singen und den Auftritt von Chören muss aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr verzichtet werden.

Anzahl der Gottesdienstbesuche wird festgelegt

Voraussetzung für die Durchführung von Gottesdiensten ist das Vorliegen eines Schutzkonzeptes, das die Kirchengemeinden gegenwärtig individuell erstellen und vom Superintendenten genehmigen lassen müssen. Darin wird unter anderem die Anzahl der Gottesdienstbesucher in Abhängigkeit der Raumgröße vor Ort festgeschrieben.

Die Einhaltung des geltenden Abstandsgebots und aller Hygienemaßnahmen ist von den Presbyterien zu gewährleisten. Zudem müssen alle Gottesdienstbesucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Menschen mit Krankheitssymptomen werden gebeten, den Gottesdiensten fernzubleiben.

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Alle Kirchengemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken informieren auf ihren Websites, durch Aushänge und über die örtliche Presse, ab wann und in welcher Form die Gottesdienste vor Ort wieder aufgenommen werden. Viele Gemeinden werden ihre Online-Angebote zusätzlich aufrechterhalten, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, auch weiterhin geschützt von zu Hause aus am Gemeindeleben teilzuhaben.

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