Den Rhythmus in den Griff bekommen

„Drum Circle“ gestartet

Ausgestattet mit Djemben, Kongas, Tamburinen und anderen Schlag- und Effektinstrumenten trommelten und musizierten 13 Senioren in einem Drum Circle in der Musikschule Ahaus.

AHAUS

von Von Frauke Ehlers

, 18.09.2012, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeinsames Trommeln im »Drum Circle« macht Spaß.

Gemeinsames Trommeln im »Drum Circle« macht Spaß.

In dem Pilotprojekt das gestern anlief, gehe es erst einmal darum zu sehen, was sich entwickele und ob die Leute Spaß am Kurs hätten, so Musikschullehrer Nikolas Geschwill. Es sei kein Trommelkurs in dem Sinn, dass die Teilnehmer am Ende trommeln könnten wie der Buena Vista Social Club, leitete er die Veranstaltung scherzhaft ein. „Es geht darum, miteinander Musik zu machen mittels der Trommeln.“ Jeder Teilnehmer durfte sich ein oder mehrere der verschiedenen Instrumente aussuchen, dann wurde direkt losgelegt und improvisiert. Im Laufe der Stunde wurde das Trommeln immer anspruchsvoller, indem zum Beispiel Rhythmen so schnell wie möglich nacheinander von jedem der Teilnehmer nachgespielt wurden. Außerdem benutzte Geschwill verschiedene Handzeichen, auf die hin die Senioren ihre Spielweise anpassten. Dabei mussten sie sich konzentrieren, um den Anweisungen zu folgen. Denn immer wieder wechselte das Spiel zwischen improvisierten und vorgegebenen Rhythmen, Soli und Gruppenspiel, leisem und lauten Trommeln. Es gehe aber nicht um richtig und falsch, hob Geschwill hervor, sondern darum, Spaß zu haben. Außerdem betonte er den Gemeinschafts-bildenden Aspekt des Trommelkreises.

Und die Amateur-Musiker hatten sichtlich Spaß: Jeder beteiligte sich gleichermaßen an den „selbst-komponierten“ rhythmischen Stücken. Am Ende der Stunde gab es getrommelten Applaus für den Dozenten. Ins Leben gerufen haben das Pilotprojekt die Musikschule der Stadt Ahaus, die Volkshochschule und die Landesmusikakademie NRW.

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