In den beiden Hochburgen Ottenstein und Wüllen hat man sich darauf eingestellt, dass die kommende Session zumindest mit Einschränkungen verbunden sein wird. Inwiefern gefeiert werden kann und darf – so wie auf den Gala-Büttabenden der Burggeister –, das wird sich in naher Zukunft entscheiden. Die Aussagen des Gesundheitsministers Jens Spahn zu einer möglichen generellen Absage überraschten beide Vereine nicht. © Anna-Lena Haget
Karneval

Der Karnevalsverein Klein-Köln in Wüllen verzichtet auf ein neues Dreigestirn

Gesundheitsminister Jens Spahn sprach erstmals über eine mögliche Absage der Session 20/21. In Ottenstein und Wüllen plant man vorerst weiter, Klein-Köln hat aber eine Entscheidung getroffen.

Mit seiner Aussage am Dienstag hatte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aufhorchen lassen: Aktuell könne er sich Karneval im Winter mitten in der Corona-Pandemie nicht vorstellen. Er selbst sei Kinderprinz gewesen und wisse, „wie wichtig Karneval für viele Millionen Deutsche ist“. Die aktuelle Lage sei bitter, „aber so ist es“. Mit diesem unabgestimmten Vorpreschen überraschte Spahn gerade die Vereine in den großen Karnevalshochburgen wie am Rhein, der Unmut ist teils groß.

Präsident nimmt Kontakt zu Jens Spahn auf

Kein Dreigestirn in Klein-Köln

Mitte September sollen Fakten geschaffen werden

Verschiedene Pläne im Auge

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