Die legendäre Zeltstadt ist zurück

Karpaten gestartet

Die Fahnen sind gehisst, die Bühnen sind bereit für ihre Stars, die Zapfhähne laufen: Nach einem Jahr ist sie seit Samstag wieder zurück: die legendäre Zeltstadt von Karpaten Für tausende Gäste scheint sie immer wie aus dem Nichts zu erstehen. Ganz so einfach ist es nicht.

AHAUS

05.04.2015 / Lesedauer: 3 min
Die legendäre Zeltstadt ist zurück

Das Stimmungsbarometer schnellte bei den Gästen schnell hoch.

Wer sind eigentlich die Menschen, die dafür sorgen, dass dort alles rund läuft und was ist in diesem Jahr anders? Die Münsterland Zeitung hat sich zum großen Opening von Karpaten einmal auf die andere Seite des Tresens gewagt und Leute, die schon seit vielen Jahren zum Personal gehören, das „Karpaten-Phänomen“ erklären lassen.

„Hier vorne bei uns bekommt man immer einiges mit: Wenn die Gäste emotional werden, wenn sie einfach gut drauf sind und manchmal natürlich auch, wenn es unter ihnen zu brennzligen Situationen kommt.“ Gerda Hilbring gehört bereits seit 45 Jahren zum Karpaten- Team, sorgt seitdem mit Kollegin Hedwig Ellerkamp dafür, dass sich beim Einlass keine langen Schlangen bilden.

Start mit einem Zelt

„Was mit einem Zelt anfing, ist heute ein Event, bei dem für jeden etwas dabei ist“, erinnert sich die 60-Jährige. Ähnlich sieht das auch Rita Lensker, seit zehn Jahren Einsatzleiterin der Security vor Ort: „In den ersten Jahren kamen immer die gleichen Leute, alle aus der Region. Heute kommen sie von überall und alle Generationen feiern zusammen.“

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Bildergalerie

Karpaten 2015 - erstes Wochenende

In mehreren Zelten bietet das Zeltfestival Karpaten seit dem Wochenende wieder Stimmung und Unterhaltung.
05.04.2015
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© Foto: Meike Kühlkamp
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Das liegt nicht zuletzt an dem neuen Konzept, dass sich die Veranstalter für dieses Jahr überlegt haben. „Bei uns gibt es zum ersten Mal den Frühstart: die Leute machen nachmittags einen Maigang, kommen dann schon zu acht Uhr ins Zelt, feiern bei Getränken und Essen“, erklärt Stefan Herbers, Teil des Organisationsteams.

Plan geht auf

Ein Plan, der scheinbar aufgeht: Beim Fassanstich durch das Gesangsduo „Klaus und Klaus“ um 20 Uhr ist ein Zelt bereits komplett gefüllt, die ersten Gruppen stehen auf ihren Stühlen. „Wir hatten heute schon öfter Gäste, die seit vielen Jahren nicht mehr da waren, aber durch den frühen Beginn wieder einen Versuch starten. Das ist super!“, so Hedwig Ellerkamp.

Treues Personal, treue Gäste. „Bei Karpaten ist immer alles sehr familiär. Wenn sich die Mitarbeiter wohl fühlen, merken das auch die Besucher“, so Stefan Herbers. Die seien im Übrigen immer sehr umgänglich, erzählt Alfon Terdues, der seit zehn Jahren zum Team der Parkeinweiser gehört. „Und falls mal doch jemand zu tief ins Glas geguckt hat, einfach ruhig bleiben und laufen lassen.“

Personal mit Erfahrung

Personal mit der nötigen Erfahrung, ein starker Teamgeist und immer wieder die richtigen Ideen, die bei den Leuten ankommen: die Mischung aus allem scheint Karpaten zu dem Phänomen zu machen, dass die nächsten vier Wochen wieder tausende Leute in die Zeltstadt strömen lassen.

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