„Digitalisierung und Verwaltung vertragen sich nicht immer“

Rathaus

Thomas Spieker ist „Chief Digital Officer“ in der Stadtverwaltung in Ahaus. Der 30-Jährige soll die Digitalisierung im Rathaus vorantreiben. Es gibt so manche Herausforderung.

Ahaus

, 01.02.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Digitalisierung und Verwaltung vertragen sich nicht immer“

Thomas Spieker ist "Chief Digital Officer" und kümmert sich um die Digitalisierung der Stadtverwaltung. © Stadt Ahaus

Seit Anfang November 2019 ist Thomas Spieker „Chief Digital Officer“ im Ahauser Rathaus. Er soll sich in der Verwaltung um die digitale Transformation kümmern. Der 30-jährige Bocholter stellte sich und seine Aufgaben in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses vor.

Arbeitsfelder

Die bisherigen Arbeitsfelder des Digitalisierungs-Experten waren unter anderem das Prozessmanagement, Organisationsuntersuchungen und das IT-Controlling. Für seine Arbeit in Ahaus benannte Spieker drei Themenkomplexe: die digitale Verwaltung, „Smart City“ Ahaus sowie „Mensch und Kultur“.

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Sein erster Eindruck nach gut 90 Tagen Arbeit im Rathaus sei positiv, sagte Spieker den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses. „Ich stoße bei Politik und Verwaltung auf offene Ohren.“

Herausforderungen

Das sei nicht unbedingt selbstverständlich. Denn: „Digitalisierung und Verwaltung vertragen sich nicht immer“, sagte Thomas Spieker. Auf Herausforderungen reagiere eine Verwaltung manchmal träge, „die Digitalisierung ist aber disruptiv.“ Bürgermeisterin Karola Voß sah im Ausschuss in Sachen Digitalisierung der Verwaltung noch weiteren personellen Bedarf. „Das ist hilfreich, um notwendige Dinge umzusetzen.“

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