DLRG-Ortsgruppe Ahaus besteht seit 50 Jahren

Mehr als Schwimmunterricht

„DLRG-Ortsgruppe Ahaus gegründet“ – 50 Jahre ist es her, dass unter dieser knappen Überschrift in der Ahauser Kreiszeitung von der Gründung der DLRG, damals noch in der Gaststätte Burbaum, berichtet wurde. In diesem Jahr feiert die Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft in Ahaus runden Geburtstag.

AHAUS

, 24.02.2016, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Aufgaben haben die Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Ahaus - Wasserwacht ist eine davon.

Viele Aufgaben haben die Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Ahaus - Wasserwacht ist eine davon.

Der Schwimmunterricht sowie die „Verbreitung sachgemäßer Kenntnis und Fertigkeit im Retten Ertrinkender und in der Wiederbelebung“ hatte die Gruppe damals als Ziel. Das ist heute immer noch so. Doch die DLRG in Ahaus ist noch viel mehr.

Wasserrettung

Seit Mitte der 1970er-Jahre gehört der Wasserrettungsdienst am Drilandsee fest zum Verein. Auch der Katastrophenschutz mit Boots- und Logistiktrupp ist fester Bestandteil der Arbeit. Fünf Strömungsretter zählen inzwischen ebenfalls zum Spektrum. Dazu kommen noch einmal die Spieler der Aquaball-Mannschaften.

Im September 1966 wurde die Ahauser Ortsgruppe gegründet. Wenige Tage später hielt sie den ersten Übungsabend im damals nagelneuen Ahauser Hallenbad ab. Heute, 50 Jahre später, gehören rund 2000 Mitglieder zur Ortsgruppe Ahaus. „Damit sind wir einer der größten Sportvereine in Ahaus und bundesweit die größte Gruppierung in der DLRG“, sagt der Pressewart Bernd Klüsekamp.

„Das Spektrum der Ortsgruppe ist immer wieder erweitert worden“, berichtet er weiter. Gleichzeitig wurde die Kooperation mit anderen Vereinen und Hilfsorganisationen verstärkt. Etwa bei der Ausbildung oder auch der Besetzung des Katastrophenschutzes.

„Wir arbeiten zum Beispiel eng mit der DLRG in Stadtlohn zusammen: Die stellen die Taucher, wir das Boot“, so Klüsekamp. Genauso läuft es bei den Erste-Hilfe-Kurse. „Dafür arbeiten wir mit dem Roten Kreuz zusammen.“ Als nächstes soll Mitte des Jahres die Rettungshundestaffel der Ortsgruppe offiziell gemeldet werden.

Gesundes Vereinsleben

Und das Vereinsleben selbst? „Das ist kerngesund“, sagt Klüsekamp. Ein Grund dafür, sei die beständige Jugendarbeit. „Der damalige Vorstand hat früh auf den Nachwuchs gesetzt. Auch deshalb können wir unsere Mitgliederzahlen stabil halten“, sagt er. Im September soll das Jubiläum mit einem großen Festakt in und um das Schloss gefeiert werden. Dafür laufen die Vorbereitungen gerade noch. „Details gibt es dazu später“, sagt Klüsekamp.

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