Dr. Johannes Schoof verlässt das Krankenhaus

Chefarzt der Interventionellen Kardiologie

Dr. Johannes Schoofs, seit Anfang 2016 Chefarzt der Interventionellen Kardiologie am Marienkrankenhaus Ahaus und am St.-Marien-Hospital Borken, hat um die Auflösung seines Dienstvertrages gebeten. Das hat das Klinikum am Dienstag auf Anfrage bestätigt.

AHAUS

, 07.02.2017, 18:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Johannes Schoof verlässt das Krankenhaus

Dr. Johannes Schoofs hat ein knappes Jahr nach Beginn seiner Tätigkeit in Ahaus um Auflösung seines Dienstvertrags gebeten.

Wie das Klinikum in seiner Stellungnahme erklärt, will der Mediziner eine neue Herausforderung außerhalb des Kreises Borken annehmen.

Demnach habe er für die Krankenhausleitung unerwartet und aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Aufsichtsrat und Geschäftsführung würden nun über das weitere Vorgehen beraten und entscheiden. In diesem Zusammenhang werde auch der genaue Zeitpunkt des Ausscheidens einvernehmlich festlegt, so Krankenhaussprecher Tobias Rodig.

"Die Strategie für die zukünftige Weiterentwicklung der Interventionellen Kardiologie im Klinikum Westmünsterland, speziell am St. Marien-Krankenhaus Ahaus, wird durch diese aktuelle Personalentwicklung nicht beeinflusst", heißt es in der Stellungnahme weiter.

Praxis läuft weiter

Tobias Rodig betonte ferner, dass Dr. Schoofs seine kardiologische Praxis im Ärztehaus am St. Marienkrankenhaus Ahaus bis auf Weiteres unverändert fortführen wird. "Alle vereinbarten Termine haben Bestand", erklärte Rodig.

Schoofs hatte am 1. Januar 2016 seine Stellung am Ahauser Krankenhaus und dem Borkener Haus angetreten. Vorher hatte er als Fachbereichsleiter im St.-Agnes-Hospital Bocholt gearbeitet. In Ahaus sollte er den Fachbereich Interventionelle Kardiologie etablieren. Im Ahauser Marienkrankenhaus war er parallel zu den beiden anderen Chefärzten der Inneren Medizin - Dr. Martin Dorsel und Dr. Thomas Westermann - tätig.

Dr. Johannes Schoofs war gestern für die Münsterland Zeitung nicht zu erreichen. Seine Position soll schnellstmöglich durch einen geeigneten interventionellen Kardiologen nachbesetzt werden.

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