Dr. Stefanie Schmickler und ihr Bruder Dr. Michael Pietsch werden coronabedingt erst im kommenden Jahr als „Unternehmer des Jahres 2019“ ausgezeichnet. © Christian Bödding
Unternehmer des Jahres

Ehrung zum „Unternehmer des Jahres 2019“ zum zweiten Mal verschoben

Die Corona-Pandemie hat schon für viele Terminabsagen gesorgt. Die Preisverleihung zum „Unternehmer des Jahres“ muss zum zweiten Mal verschoben werden. Geplant ist die Ehrung nun im kommenden Jahr.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – auch wenn es schon zum zweiten Mal zu einer Terminverschiebung kommt. Die Preisverleihung „Unternehmer des Jahres 2019“ soll nun im kommenden Jahr ausgerichtet werden. Das haben als Ausrichter die Sparkasse Westmünsterland und die Münsterland Zeitung entschieden.

Corona hat im Jahr 2020 schon für viele Terminabsagen gesorgt. Als „Unternehmer des Jahres 2019“ sollten ursprünglich am Freitag, 20. März, Dr. Stefanie Schmickler (Augen-Zentrum-Nordwest) und Dr. Michael Pietsch (Unternehmensgruppe Pietsch) ausgezeichnet werden. Doch im Frühjahr war klar: Es gilt, die Verbreitung des Coronavirus in unserer Region einzudämmen oder zumindest zu verlangsamen.

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Unternehmer des Jahres 2019

Daran hat sich jetzt, im Spätsommer, nichts geändert. Der Ausweichtermin kann nicht gehalten werden. Die fünfte Veranstaltung, geplant am Freitag, 28. August, hätte mit über 250 Gästen für eine Rekordbeteiligung gesorgt. Viele Menschen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands wären dabei zusammengekommen. Doch Vernunft, Vorsicht und die Vorgaben lassen mit Blick auf die Corona-Pandemie eine solche Zusammenkunft nicht zu.

„Die Auszeichnung bleibt uns ja“

„Solange uns Corona weiterhin in Atem hält, halte ich eine Veranstaltung mit so vielen Menschen für nicht gut“, sagt Dr. Stefanie Schmickler. „Als Unternehmer versucht man tagtäglich, auch ein Vorbild in der Gesellschaft zu sein. Eine solche größere Veranstaltung setzt zum jetzigen Zeitpunkt ein falsches Zeichen, wo doch alle aufgefordert werden, sich mit Kontakten zurückzuhalten. Die Auszeichnung bleibt uns ja – aber wir werden sie mehr gemeinsam genießen können, wenn es einen erfolgreichen Impfstoff gegen Corona gibt und die Pandemie besiegt ist. Aus diesem Grund halte auch ich die Absage der Preisverleihung für die einzig richtige Entscheidung in der momentanen Situation.“

Als Gesellschaft Verantwortung übernehmen

Ihr Bruder, Dr. Michael Pietsch, erklärt: „Selbstverständlich finde ich es schade, dass die Preisverleihung nun ein zweites Mal verschoben werden musste. Aber unabhängig davon habe ich mich sehr über die Auszeichnung gefreut und tue dies auch weiterhin. In der jetzigen Situation ist es aus meiner Sicht das Wichtigste, dass wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen und gemeinsam versuchen, die Infektionszahlen weiterhin so niedrig wie möglich zu halten. Aus diesem Grund ist eine Absage der Preisverleihung die absolut richtige Entscheidung. Für alles im Leben gibt es eine passende Zeit.“

Geplant ist jetzt, die Ehrung der Ahauser Preisträger Dr. Stefanie Schmickler und Dr. Michael Pietsch im kommenden Jahr auszurichten. Gemeinsam mit der Ehrung des „Unternehmers des Jahres 2020“ soll die Veranstaltung auf dem Tobit Campus ausgerichtet werden. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Über den Autor
Redaktion Ahaus
Christian Bödding, Jahrgang 1966, ist bekennender Westfale, aber kein Sturkopf. Er schreibt gerne tiefgründig und am liebsten über lokale Themen, über die sich andere nach der Lektüre seiner Texte aufregen.
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