Einbrecher stehlen acht Hundewelpen aus dem Zwinger eines Wessumer Hundezüchters

rnSchwerer Diebstahl im Averesch

Unbekannte Täter haben in der vergangenen Woche einem Hundezüchter aus der Bauerschaft Wessum-Averesch acht Hundewelpen gestohlen. Der Schock ist groß, auch der finanzielle Schaden immens.

Ahaus

, 28.11.2019, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schock für einen Wessumer Hundezüchter: Unbekannte Einbrecher haben in der vergangenen Woche acht Hundewelpen der Rasse Appenzeller Sennenhund in der Bauerschaft Averesch gestohlen. Dafür drangen sie zwischen Donnerstag (21. November) und Freitag (22. November) nach Angaben der Polizeipressestelle Borken in das umzäunte Gelände ein und holten die kleinen Hunde dann aus dem Zwinger. Weitere Details zum Tathergang – zum Beispiel wie die Täter auf das geschützte Gelände gelangten – sind noch nicht bekannt.

Der Appenzeller Sennenhund ist ein alter Schweizer Bauernhund und ähnelt in seinem Aussehen stark dem Berner Sennenhund. Auf der Homepage des Wessumer Züchters heißt es: „Schon als Welpen haben unsere Appenzeller viel Kontakt mit Kindern und Haustieren. Er ist temperamentvoll, selbstsicher und furchtlos, leicht misstrauisch gegenüber Fremden.“ Die Welpen haben laut Internet-Recherche einen Wert von wenigstens 850 Euro. Andere Züchter verlangen deutlich über 1000 Euro.

Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls

Die Untersuchungen der Polizei laufen bereits auf Hochtouren. „Wir ermitteln wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls“, sagt Nadine Hermeling von der Polizei-Pressestelle. Denn ein besonders schwerer Fall liegt laut Strafgesetzbuch immer dann vor, wenn der „Täter zur Ausführung der Tat in ein Gebäude einbricht“ oder „eine Sache stiehlt, die durch ein verschlossenes Behältnis oder eine andere Schutzvorrichtung gegen Wegnahme besonders gesichert ist.“

Die Hundewelpen-Diebe erfüllen damit gleich zwei Kriterien. Ihnen droht damit im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren. Ähnlich gelagerte Fälle habe es in den vergangenen Jahren im Kreis Borken nicht gegegeben, erklärte Nadine Hermeling. Die Polizei bittet Zeugen, sich an das Kriminalkommissariat Ahaus zu wenden: Tel. (02561) 9260.

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