Eine Eins im Klimazeugnis für die Stadt Ahaus

27 Gebäude untersucht

Über sehr gute Noten in Sachen Klimaschutz darf sich die Stadt Ahaus freuen. Rathaus, Schulen, Sporthallen und andere städtische Gebäude sind baulich und technisch in einem guten Zustand. Weitere Investitionen aber sind notwendig.

AHAUS

von von Stefan Grothues

, 20.11.2013, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wärmedämmung ist einer der wichtigsten Bausteine zur Verminderung des CO2-Ausstoßes.

Wärmedämmung ist einer der wichtigsten Bausteine zur Verminderung des CO2-Ausstoßes.

27 städtische Gebäude hat der Gutachter unter die Lupe genommen, Energieverbräuche erfasst, Schwachstellen analysiert und die Bauphysik untersucht. Besonderes Augenmerk legte er auch auf die Heizungsanlagen und die Beleuchtung. Letztere, so Stappenbeck, sei ein „Hauptenergieverbraucher“ besonders in den Gebäuden, wo sie schon über 40 Jahre alt sei. Außerdem sei Strom die teuerste Energieart. Sein Gesamtergebnis aber fasste der Ingenieur vor den Ratsmitgliedern so zusammen: „Die Kennzahlen der Stadt Ahaus liegen fast ausschließlich im unteren Bereich. Das heißt: Sie haben schon vieles umgesetzt.“

Aber es gibt immer noch etwas zu tun. Kurzfristig könnten zum Beispiel Klein-Blockheizkraftwerke in Schulen eingesetzt werden. Das vermindere nicht nur CO2-Ausstöße, sondern spare auch Energiekosten, so dass sich diese Maßnahmen schon in fünf Jahren amortisieren könnten. Die Erneuerung von Beleuchtungsanlagen oder Fassadendämmungen seien hingegen deutlich aufwendiger, die Amortisierungszeit lang. Bürgermeister Felix Büter bezeichnete das Klimaschutzkonzept als „große Hilfe“ die den jährlichen Energiebericht der Stadt ergänze und helfe, künftig Ressourcen zu schonen.  

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