Erfahrungen in Ahaus gesammelt

Canisius-Gastschüler

AHAUS „Bestätigt hat sich eigentlich nur das Vorurteil, das es in Deutschland immer kalt und regnerisch ist“, lacht Marios Trimithiotis (18) aus Zypern. Im Rahmen des europäischen Comenius-Projekts waren knapp 30 Schüler aus Polen, Portugal und Zypern samt Lehrkörper für eine Woche zu Gast der Canisiusschule in Ahaus.

von Von Stefan Orthaus

, 11.11.2009, 17:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch Kunst und Kreativität standen im Mittelpunkt der Schul-Workshops.

Auch Kunst und Kreativität standen im Mittelpunkt der Schul-Workshops.

Neben dem Hauptprojekt stehen in der Woche aber noch diverse andere gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm: „An drei Tagen in der Woche sind die Jugendlichen in Musik- und Tanz-, sowie in Zeitungs- und Kunstworkshops tätig“, so Comenius-Moderatorin Dr. Andrea Wolf. Dienstags und Donnerstag haben die Schüler bei Städtetouren durch Münster und Köln die Gelegenheit, weitere Eindrücke zu sammeln“, so Wolf. Die Mädchen und Jungen sind während der gesamten Zeit in Ahaus bei Gasteltern untergebracht, deren Kinder ebenfalls an dem Projekt teilnehmen. Durch die enge Zusammenarbeit der Schüler sind bereits echte Freundschaften entstanden. Dadurch konnten auch existierende Vorurteile abgebaut werden.

„Vor meiner Reise nach Deutschland dachte ich immer, dass alle Deutschen kühl und verschlossen wären“, so Sophocles Georgiou (18) aus Zypern. „Mein Besuch zeigt mir aber, dass die Leute hier warm und herzlich sind“, so der Zypriot weiter, der in der Landeshauptstadt Nikosia lebt. Ihre erste Reise im Rahmen des Comenius-Projekts werden die Ahauser Schüler im April 2010 machen. Dann wird die polnische Stadt Mierzwa Gastgeber sein. Canisiusschülerin Greta Ostendorf (16) freut sich schon: „Für mich ist diese Reise ein erster Schritt in die Selbstständigkeit.“

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