Feuerwehr probt den Ernstfall

Herbstübung

OEDING / STADTLOHN Wenn aus einem kleinen Feuer ein „Großfeuer“ zu werden droht, ändern sich ganz schnell die Bedingungen und Anforderungen des Löschzuges vor Ort. Der stellvertretende Chef der heimischen Freiwilligen Feuerwehr, Udo Bußkamp, hat für die große Herbstübung am Freitagabend ein entsprechendes Szenario entwickelt.

von Von Georg Beining

, 22.11.2009, 18:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Speziell die Versorgung mit Löschwasser aus den weiter entfernt liegenden Reservoires hätte für erhebliche logistische Schwierigkeiten gesorgt. Daher wurden die Einheiten aus Burlo und Weseke für die Wasserversorgung eingesetzt. Weil dafür unter anderem mindestens vier Schlauchleitungen quer über die Baumwollstraße geführt werden mussten, wurde die Straße ab der Abzweigung Vennstraße (K14) im Norden bis zur Oedinger Ampelkreuzung im Süden komplett gesperrt.Die Stadtlohner Wehr hatte ihr neues Teleskop-Gelenkmast-Fahrzeug mitgebracht, damit die großen Werkshallen von oben direkt unter Wasser gesetzt werden konnten. Zunächst behinderten Funk-Probleme die Löscharbeiten. Gegen 20.30 Uhr lief die Übung dann problemlos.

Es war ein schwieriges Szenario stellten die Wehrführer und die beiden Beobachter, Bürgermeister Christian Vedder und Herbert Schlottbom von der Verwaltung, am Ende der Übung um 21.30 Uhr fest. Leo Schrote rief in seiner anschließenden Manöverkritik dazu auf, die Funkroutine zu verbessern. „Uns fehlt noch einiges an Erfahrung, wie man derart große Einsätze mit mehreren Wehren perfekt koordiniert.“ Aber dafür seien diese Übungen schließlich da. 

Lesen Sie jetzt