„Flashmob“ überrascht in der Fußgängerzone

Thema Suizid

Ein sogenannter „Flashmob“ hat am Samstag in der Ahauser Fußgängerzone für Aufsehen gesorgt: Initiatoren waren angehende Erzieherinnen des Berufskollegs Canisiusstift Ahaus mit ihrer Fachlehrerin Mechthild Passerschröer, die sich für die Suizidprävention einsetzten.

AHAUS

08.03.2015, 14:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf ein Signal hin ließen sich die Teilnehmerinnen des Flashmobs gemeinsam zu Boden fallen und blieben eine Minute lang bewegungslos dort liegen.

Auf ein Signal hin ließen sich die Teilnehmerinnen des Flashmobs gemeinsam zu Boden fallen und blieben eine Minute lang bewegungslos dort liegen.

Sie machten darauf aufmerksam, dass laut Statistik alle 40 Sekunden ein Mensch in Deutschland versucht, sich das Leben zu nehmen. Auf ein Signal hin ließen sich die Teilnehmerinnen des Flashmobs gemeinsam zu Boden fallen und blieben eine Minute lang bewegungslos dort liegen.

Die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik wollten mit ihrer Aktion öffentlich ein deutliches Zeichen setzen und wurden dabei auch von Schülern anderer Klassen und Lehrkräften des Berufskollegs unterstützt. Danach suchten sie das Gespräch mit den Passanten und verteilten Flyer mit Informationsadressen. Das viele betreffende Thema Suizid aus der Tabuzone herauszuholen, ist auch ein Anliegen im Fachunterricht der Erzieherausbildung.

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