Freundeskreis und VHS laden zur Nacht für Nigeria ein

Zeichen der Freundschaft

Nigeria erleben - und zwar ohne Reisestrapazen, direkt in Ahaus. Das können Besucher beim Nigeria-Abend am 17. September, organisiert vom Freundeskreis Nigeria St. Mariä Himmelfahrt und Volkshochschule. Ein alter Bekannter bringt einen Grund zum Feiern mit - aber auch ernste Themen.

AHAUS

von von Steffen Maas

, 24.08.2016, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Father Thaddeus, Marlies Büning, Dr. Nikolaus Schneider und Hermann Volmer (v.l.) reichen sich die Hände für den lebendigen Nigera-Abend mit buntem Programm.

Father Thaddeus, Marlies Büning, Dr. Nikolaus Schneider und Hermann Volmer (v.l.) reichen sich die Hände für den lebendigen Nigera-Abend mit buntem Programm.

Akrobatischer Tanz, leckeres Essen und angeregte Diskussionen versprechen Hermann Volmer und Marlies Büning vom Freundeskreis Nigeria der St.-Marien-Gemeinde für den Nigeria-Abend am Samstag, 17. September, im Karl-Leisner-Haus. Mittendrin: Pfarrer Uchechukwu Obodoechina, den man in Ahaus lieber kurz Father Uche ruft.

"Der Abend bietet Gelegenheit, Nigeria auf vielfältige Weise kennen zu lernen", erklären Büning und Volmer. Die "Otumfuo Band" liefert Musik, Tanz und Akrobatik, nigerianische Frauen bereiten ein Buffet mit landestypischen Speisen zu. Kaplan Thaddeus Ejiofor Eze und Hermann Volmer schildern landeskundliche Eindrücke "aus unterschiedlichen, sehr interessanten Sichtweisen". Abschließend referiert Father Uche anhand des Beispiels Nigeria über fehlgeleitete Entwicklungshilfe, VHS-Direktor Nikolaus Schneider moderiert dazu eine Diskussion.

Zusammenarbeit

"Als man uns nach einer Zusammenarbeit gefragt hat, waren wir gerne dabei", spricht Schneider über die Kooperation mit dem Freundeskreis. Das Thema Nigeria sei durch die handelnden Personen schon lange präsent in Ahaus und die entwicklungs-politische Fragestellung des Abends sei ein "wichtiges Anliegen". "Wir wollen versuchen, sowohl nigerianische Atmosphäre zu vermitteln als auch ernste Themen anzusprechen", so Schneider.

Father Thaddeus unterstreicht, dass ein Nigeria-Abend eben nicht nur theoretischer Natur sein könne: "Wir wollen eine lebendige Veranstaltung mit buntem Programm." Daher auch das Motto des Abends: "Njiko aka". "Dieser Händedruck ist ein Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit." Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Grund zum Feiern

Father Uche, der bis 2006 als Kaplan in der Pfarrgemeinde tätig war, hat zudem allen Grund zum Feiern und möchte das mit den Ahausern tun: 25 Jahre Kirchenarbeit bedeuten Silbernes Priesterjubiläum und bieten einen angemessen Anlass. Am Sonntag, 18. September, will die Pfarrgemeinde das in einem feierlichen deutsch-nigerianischen Hochamt feiern.

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