Glockenturm des Amtsgerichts soll auch nächstem Sturm standhalten

Sicherheitsprüfung

In luftiger Höhe wurden nun Arbeiten am Glockenturm des Amtsgerichtes vorgenommen. Dabei ging es aber nicht um die Beseitigung von Schäden durch das jüngste Sturmtief „Kirsten“.

Ahaus

, 03.09.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
In luftiger Höhe wurde der verkehrssichere Zustand des Glockenturms am Amtsgericht überprüft. Diese Hauptprüfung wird alle drei Jahre durchgeführt. Die Arbeiten standen in keinem Zusammenhang mit dem jüngsten Sturmtief.

In luftiger Höhe wurde der verkehrssichere Zustand des Glockenturms am Amtsgericht überprüft. Diese Hauptprüfung wird alle drei Jahre durchgeführt. Die Arbeiten standen in keinem Zusammenhang mit dem jüngsten Sturmtief. © Michael Schley

Von den Folgen des Sturmtiefs „Kirsten“ war die Region vor einigen Tagen weitgehend verschont geblieben, größere Schäden sind nicht bekannt geworden. Auch Arbeiten im direkten Anschluss am Glockenturm des Amtsgerichts Ahaus in der Vorburg des Wasserschlosses standen damit nicht im Zusammenhang, wie sich bei einer Nachfrage beim Eigentümer, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW), herausstellte. Zumindest der Zeitpunkt der Maßnahme hätte darauf schließen lassen können.

Turnusgemäße Maßnahme

„Es handelt sich bei den Arbeiten am Amtsgericht um eine Hauptprüfung des Glockenturms im Zuge der ingenieurtechnischen Überwachung baulicher Anlagen (IUEBA), die der BLB NRW alle drei Jahre durchführen muss“, erklärte Pressesprecherin Andrea Rehder. Die IUEBA diene dazu, die baulichen Anlagen des Landes in einem verkehrssicheren Zustand zu halten und Schadensfällen vorzubeugen. Dies ergibt sich aus der Betreiberverantwortung und der Verkehrssicherungspflicht.

Der Sachverständige wurde bei der Ausführung vom THW unterstützt.

Der Sachverständige wurde bei der Ausführung vom THW unterstützt. © Michael Schley

„Diese Arbeit erledigte ein von uns beauftragter Sachverständiger für den BLB NRW“, berichtete Rehder. Unterstützt wurde dieser vom Technischen Hilfswerk (THW) mit einem Kranwagen.

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