Grundschulkinder starten von Ahaus zur großen Safari

Ferienspiele St. Josef

Der Eingang des Jugendheims St. Josef verschwindet seit dem Wochenende hinter einer afrikanischen Hütte, im Flur hängt eine große Afrikakarte und eine Raubkatze liegt auf dem Boden. Im Garten hat sich eine kleine Zeltstadt ausgebreitet. Und vor der Kulisse auf der Bühne begrüßt ein beinahe echter Elefant die Besucher: Die Ferienspiele St. Josef haben begonnen.

AHAUS

, 12.07.2015, 19:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grundschulkinder starten von Ahaus zur großen Safari

Auch wenn der Start beim Familiennachmittag gestern noch etwas verregnet war, freuen sich die Kinder auf die Ferienspiele. Sie wollen eine Woche lang eine echte Safari hinter dem Jugendheim St. Josef erleben.

Rund 200 Grundschulkinder werden in den nächsten 14 Tagen je eine Woche lang eine wilde Safari erleben. „St. Josef auf Safari“ lautet schließlich das Motto.

Bis kurz vor dem Beginn haben die Vorbereitungen und Aufbauarbeiten gedauert. Die ersten Planungen haben aber schon im vergangenen November angefangen.

Bewährtes Programm

Beim Programm greifen die Organisatoren vom Verein zur Förderung der Jugend und Familienarbeit St. Josef Ahaus auf ihre langjährige Erfahrung zurück: ein Ausflug zum Ketteler Hof in Haltern, bei gutem Wetter kommt die Feuerwehr zu Besuch und am Freitag folgt als Höhepunkt die Übernachtung im Zelt. Und selbst wenn das Wetter nicht so mitspielt, wie die Betreuer hoffen, sondern sich eher münsterländisch vernieselt präsentiert, haben die Organisatoren vorgesorgt: „Dann weichen wir eben in den Saal aus. Das wäre auch nicht das erste Mal und das funktioniert“, sagt Karl-Heinz „Charly“ Schücker, Leiter der dritten Woche, die jetzt gerade begonnen hat. Außerdem gebe es ja gar kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Zusammen mit sieben Erwachsenen und 20 Jugendlichen sorgt er in der ersten Woche der Ferienspiele für den reibungslosen Ablauf. Dann übernimmt das Team der zweiten Ferienspiel- bzw. der vierten Ferienwoche unter Leitung von Steffi Kahla.

Weniger Resonanz

Die Resonanz auf die Ferienspiele sei in den vergangenen Jahren etwas zurückgegangen. „Früher haben die Eltern Schlange gestanden, wenn die Anmeldung losging“, sagt er. Das gebe es so heute nicht mehr. „Der Spaß leidet darunter aber natürlich nicht“, so Schücker.

Und die Jugendlichen? Warum machen sie noch mit, anstatt ihre Freizeit zu genießen? „Na, weil es ganz einfach Spaß macht“, sagt Alexander Zukunft, beim Ferienspaß nur „Zucki“ genannt. Außerdem sei er früher selbst als Kind dabei gewesen. Und da wolle er jetzt eben als Betreuer noch mitmachen.

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