Guten Morgen: Flüche am Dachträger schaffen es in die zweite Generation

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen oder nachdenklichen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um den Kampf mit kleinen Schräubchen und Schnallen.

Ahaus

, 22.03.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Große Begeisterung für Fahrrad-Dachträger Anno 1988.

Große Begeisterung für Fahrrad-Dachträger Anno 1988. © Stephan Rape

Wenn mein Vater früher den schweren Fahrradträger auf das Dach unseres Opel Rekords wuchtete, war das immer spannend: Meist durfte ich mit auf das Dach klettern und von dort zusehen, wie er die Räder für den Ausflug mit zahllosen Schrauben, Bändern und Riemen verspannte. Ich erinnere mich nur noch dunkel an seine endlose Reihe leiser Flüche, aber im Kern ging es um dicke Finger im Kampf mit besonders kleinen Schräubchen und Schnallen.

Heute, 33 Jahre später, bin ich selbst stolzer Besitzer eines Fahrrad-Dachträgers. Der ist zwar leichter als Vaters Modell aus den 1980ern, aber diese vermaledeite kleine Schraube... Es ist zum wahnsinnig-werden.

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