Guten Morgen: Wo ist Renate?

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um die partnerschaftlichen Tücken einer Bergwanderung.

Ahaus

, 05.08.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei Bergtouren sollte man seine Mitwanderer nicht aus den Augen verlieren (Symbolbild).

Bei Bergtouren sollte man seine Mitwanderer nicht aus den Augen verlieren (Symbolbild). © picture-alliance / dpa

Urlaub in den Alpen ist wunderbar, aber auch mühsam, wenn der flachlandverwöhnte Münsterländer dem Gipfel entgegenstrebt. Nach dem Gedränge an der Bergbahn-Station heften wir uns an die Fersen eines unbekannten Gipfelstürmers. Der Anstieg ist einfacher, wenn man einen Schrittmacher mit gutem Tempo vor sich hat.

Der Blick zurück

Bald sind all die anderen talwärts nur noch klein erkennbar. Der Schrittmacher hört nur unser Stapfen und Keuchen im Nacken. Dann fragt er, ohne sich umzusehen: „Alles klar, Renate?“ „Entschuldigung, ich bin nicht Renate...“ Das war der Moment, in dem der Schrittmacher kehrtmachte.

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