Hans-Ulrich Ducrée - Bilder fürs Heeker Gedächtnis

Nahraum

HHEK / AHAUS Er ist ein Chronist seiner Zeit, ein Ästhet mit einem Blick fürs Schöne, Interessante und Ungewöhnliche – und vor allem ist er eines: ein leidenschaftlicher Fotograf: Hans-Ulrich Ducrée (68) gehört zu den fleißigsten Nutzern unserer Fotoplatform „nahraum“. Mit Aufnahmen aus den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts speist er das Bildergedächtnis im Netz. Sylvia Lüttich-Gür hat mit dem Mann hinter der Kamera gesprochen.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 09.12.2009, 17:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das gehörte immer schon dazu. Zum einen gehört es ja zum Berufsbild, zum anderen habe ich es ohnehin im Blut: Ich stamme aus eine ralten Fotografen-Familie in Ahaus, Kleyboldt ist sicher noch vielen ein Begriff.

Und ob! Außerdem hat es mir sehr geholfen, in Heek heimisch zu werden, obwohl ich dort nicht geboren worden bin, sondern in Ahaus.

Ich habe so viele Menschen kennen gelernt. Schließlich habe ich auf über 200 Hochzeiten fotografiert. Und einmal im Jahr habe ich Kinder zum Fotografieren eingeladen. Die Fotos habe ich heute noch, und viele Namen kenne ich auch noch.

… dann war ich auch dabei – natürlich mit Fotoapparat.

Ich hatte immer mit einer Spiegelreflex-Kamera gearbeitet, mal eine Canon, mal eine Rollei, da war ich nicht festgelegt. Nur eine Leica, die war damals noch nicht dabei. Davon habe ich zu dieser Zeit nur träumen können. Aber jetzt habe ich eine, eine Leica 3F.

Ich habe noch analoge Kameras, aber fotografiere inzwischen eigentlich nur noch digital. Dafür habe ich zwar auch eine große Canon EOS, aber auch eine kleine Sony, die in die Hemdtasche passt. Die habe ich immer bei mir und benutze sie wie ein besseres Notizbuch. Der Mietwagen auf Mallorca zum Beispiel wird sofort fotografiert – dann brauche ich nicht lange nach dem Nummernschild zu suchen.

Stimmt. Aber ich mochte mich nie von den alten Aufnahmen trennen. Und vor einiger Zeit habe ich angefangen, die alten Negative zu digitalisieren – meistens mitten in der Nacht, wenn ich mal nicht schlafen kann.

Einfach klasse, sonst würde ich bestimmt auch nicht so fleißig mitmachen.

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