Hörnchen statt Eimer

Reaktion auf Ice-Bucket-Challenge

Eis für alle: Tobias Groten, Inhaber von Tobit Software, spendiert am kommenden Samstag allen Passanten in der Innenstadt zwei Kugeln Eis vom Schloßcafé San Remo. Das ist seine Antwort auf ein Internetphänomen, das gerade auch in Ahaus die Runde macht.

AHAUS

, 27.08.2014, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Den Eimer Wasser hat er sich noch über den Kopf geschüttet und auch gespendet hat er noch. Statt aber weiter zu nominieren, spendiert Tobias Groten lieber Eis für alle Passanten in der Innenstadt.

Den Eimer Wasser hat er sich noch über den Kopf geschüttet und auch gespendet hat er noch. Statt aber weiter zu nominieren, spendiert Tobias Groten lieber Eis für alle Passanten in der Innenstadt.

Trotzdem habe er kein Spielverderber sein wollen, als er nominiert wurde. An Werbung oder PR habe er nicht gedacht. „Das war einfach nur ein Gag“, sagt er. Außerdem habe er gern Leben in der Innenstadt. Wenn er das durch so eine Aktion noch weiter befeuern könne – umso besser. Donato Massella, Inhaber des Schloßcafés San Remo, blickt dem kommenden Samstag gelassen entgegen. „Ich verkaufe mein Eis ganz normal. Wer es letzten Endes bezahlt, ist mir egal“, sagt er am Telefon. Besondere Vorkehrungen wird er nicht treffen. Ab Freitag werden die Eismaschinen für den Samstag laufen.

Aber auch das ist für ihn Alltagsgeschäft. Wie viele Leute sich am Samstag wohl ihr Eis abholen werden? Massella weiß es nicht und kann es auch nicht abschätzen. „So etwas haben wir ja auch noch nicht gemacht“, sagt er. Vor der Größenordnung macht er sich aber keine Sorgen: „Von mir aus kann die ganze Welt zum Eisessen vorbei kommen.“ Die ganze Welt wird es wohl nicht bis nach Ahaus schaffen. Groten rechnet mit etwa 1000 Ahausern, die sich ihr Eis abholen werden. „Wären es 3000 würde ich mich umso mehr freuen“, sagt er.

Lesen Sie jetzt