An etlichen Stellen hängen die Anti-Rassismusplakate in der Augenklinik Ahaus Arena. Eins davon wurde mit schwarzer Farbe beschmiert. © Stephan Rape
Meinung

Ich hab mich missverständlich ausgedrückt – das tut mir leid

Vor ein paar Tagen hat unser Autor zum Vandalismus in Ahaus einen Kommentar geschrieben. Der war missverständlich. Eine Bitte um Entschuldigung.

Eins vorweg: Ich wollte in meinem Kommentar weder der Eintracht Ahaus noch ihrem Vorsitzenden Stefan Kappenstiel eine Nähe zu rechtem Gedankengut unterstellen. Ich wollte sie auch nicht suggerieren. Weder inhaltlich, noch sprachlich. Und das hatte ich auch nicht im Ansatz vor. Zu keinem Zeitpunkt. Aber ich habe offenbar Worte gewählt, die missverständlich waren. Und das tut mir leid.

Ich habe kein Problem damit, mit meiner Meinung anzuecken. Im Gegenteil: Ich freue mich über die Diskussion. Dafür kennen Sie mich. Dafür ist ein Kommentar, eine reine Meinungsäußerung, schließlich da. Um eine Diskussion anzustoßen, unterschiedliche Sichtweisen zu präsentieren oder auch einfach nur zu unterhalten.

In diesem Fall muss ich aber an der gleichen Stelle um Entschuldigung bitten: Das möchte ich hiermit tun. Ich habe so missverständliche Formulierungen gewählt, dass sich Menschen und ein ganzer Verein zu Unrecht an den Pranger gestellt fühlen. Entschuldigen Sie, bitte.

Ja, es ging nur um ein Plakat, das Unbekannte mit schwarzer Farbe besprüht haben. Nein, die Eintracht hat damit nichts zu tun. Das glaube ich ihrem Vorsitzenden. Mehr noch: Der Verein stemmt sich mit großem Engagement gegen jede Form von Rassismus und Beleidigungen auf und neben dem Platz.

Der einzige Vorwurf, den ich erhoben habe, war und ist, dass das beschmierte Plakat nicht direkt abgehängt wurde. Das ist inzwischen erledigt. Gut so.

Über den Autor
Redaktion Ahaus
Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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Stephan Rape