In Wüllen und Wessum werden ab Samstag wieder Gottesdienste gefeiert

Kirchen in Ahaus

Auch in Wüllen und Wessum können Gläubige bald wieder Gottesdienste besuchen. Wie Pfarrer Michael Berning am Dienstag mitteilte, werden am Samstag, 2. Mai, Vorabendmessen gefeiert.

Ahaus

28.04.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gläubige gemeinsam im Altarraum: Pfarrer Michael Berning (links) im Jahr 2018 mit den Leiterinnen und Leiter für Wortgottesdienste, als sie feierlich in einer Messfeier in der Wüllener Andreaskirche für ihren Dienst beauftragt worden waren. Nun werden in de Wüllener und Wessumer Kirche wieder Gottesdienste gefeiert, mit einer begrenzten Teilnehmerzahl.

Gläubige gemeinsam im Altarraum: Pfarrer Michael Berning (links) im Jahr 2018 mit den Leiterinnen und Leiter für Wortgottesdienste, als sie feierlich in einer Messfeier in der Wüllener Andreaskirche für ihren Dienst beauftragt worden waren. Nun werden in de Wüllener und Wessumer Kirche wieder Gottesdienste gefeiert, mit einer begrenzten Teilnehmerzahl. © privat

Ab dem 1. Mai ist es wieder erlaubt, unter Beachtung bestimmter Auflagen, in den Kirchen Nordrhein-Westfalens Gottesdienst zu feiern. „Ob die Feier der Gottesdienste möglich bleiben, hängt maßgeblich von der Einhaltung der gegebenen Rahmenbedingungen ab“, so Pfarrer Michael Berning in einer Pressemitteilung. Auch in der Kirchengemeinde St. Andreas und Martinus sind öffentliche Gottesdienste geplant.

Begonnen wird mit den Vorabendmessen am Samstag

„Wir beginnen mit den Vorabendmessen am Samstag, 2. Mai, um 17 Uhr in Wüllen und 18.15 Uhr in Wessum“, teilte der Pfarrer mit. Am Sonntag sind die Gottesdienste in Wüllen um 8.30 Uhr und in Wessum um 10 Uhr. Der Gottesdienst in Wüllen um 11. 15 Uhr fällt zunächst aus.

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In der St. Martinus-Kirche haben pro Gottesdienst 64 Besucher Platz und in der St.-Andreas Kirche 90 (einschließlich der Plätze auf der Orgelbühne.) „Alle Gottesdienstbesucher werden gebeten, nur die als Sitzplatz gekennzeichneten Plätze einzunehmen“, betont der Pfarrer. Familien und Ehepaare werden nicht getrennt, sondern können zusammensitzen.

„Wir bitten darum, ob beim Betreten der Kirche, beim Kommuniongang und dem Verlassen der Kirche, den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand vom 1 50 Metern einzuhalten“, heißt es in der Pressemitteilung. Ein Ordnerdienst werde den Gottesdienstbesuchern gerne behilflich sein. Die Eingänge und Ausgänge seien gekennzeichnet.

Werktags erst einmal keine Gottesdienste

Um das Risiko einer Infektion so gering wie möglich zu halten, werden in der Woche vom 4. bis 8. Mai an den Werktagen noch keine Gottesdienste sein. „Es ist uns als verantwortliches Seelsorgeteam bewusst, dass damit manche Erwartungen enttäuscht werden. Aber es ist uns als Verantwortliche wichtig, zunächst zu schauen, wie sich unter diesen hohen Auflagen eine Eucharistiefeier feiern lässt“, so Pfarrer Michael Berning.

Eigenes Gotteslob mitbringen, wenn möglich

Alle Gottesdienstbesucher werden gebeten, soweit vorhanden, ihr eigenes Gotteslob mitzubringen. An jedem Sitzplatz wird aber ein kircheneigenes Gotteslob liegen, das nach jedem Gottesdienst desinfiziert wird.

Die bei einer Beerdigung kommunal vorgeschriebene Höchstzahl von 20 Trauergästen gilt auch weiterhin. Ein Requiem im Anschluss an die Beisetzung ist unter der Beachtung der vorgegebenen Anzahl von Sitzplätzen möglich. Das gleiche gilt für die Eucharistiefeier anlässlich von Silber- oder Goldhochzeiten.

Bei Tauffeiern, die ebenfalls nun wieder möglich sind, wird darum gebeten, die Anzahl der Taufgäste möglichst klein zu halten. Zum Taufakt am Taufbrunnen kommen nur die Eltern und Paten mit, um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten.

„Als Pastoralteam sind wir uns bewusst, dass die Rahmenbedingungen einer noch nie so dagewesenen Zeit für unsere Eucharistiefeiern klar Grenzen aufweisen, die unbequem, ja sogar schmerzlich sein können. Doch hoffen wir, dass wir gemeinsam und mit dem guten Willen aller diese schweren Zeiten meistern können“, betont Pfarrer Berning abschließend.

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