Kapelle wird weltlicher Raum

Sonntag Profanierung

VREDEN Die Profanierung der St. Antoniuskapelle steht an: Der kirchliche Raum am St. Antoniusheim wird im Rahmen eines Gottesdienstes zu einem weltlich genutzten. Dazu wird ein Dekret des Bischofs von Münster zur Profanierung verlesen.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 26.01.2010, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Bild aus vergangenen Tagen bei einem gut besuchten Gottesdienst.

Ein Bild aus vergangenen Tagen bei einem gut besuchten Gottesdienst.

Dies wird der 96-Jährige auch weiterhin – soweit es seine Gesundheit zulässt – jeden Sonntag um die gewohnte Zeit tun. Aber in der Euthymia-Kapelle des St. Antonius-Altenpflegeheims. „Es geht die herzliche Einladung an alle Nachbarn und Interessierten“, betont Reinhard Heidemann, Leiter des St. Antoniusheims. Wegen Priestermangels und auch geringerer Kirchenbesucherzahlen – zuletzt besuchten immer etwa rund 30 Gläubige die Sonntagsmesse in Köckelwick – könne das Bistum Münster keinen eigenen Pfarrer für die St. Antonius- oder auch die Euthymia-Kapelle, die nicht zur Pfarrgemeinde St. Georg gehörten stellen, so Heidemann. Zu dem Gottesdienst am Sonntag, 31. Januar, um 8.45 Uhr, sind alle Interessierten willkommen. Konzelebranten sind Domkapitular Dieter Gerlings – auch Vorstandsmitglied des Vereins für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen, dem Träger des St. Antonisheims – , Dechant Guido Wachtel von St. Georg Vreden und Pfarrer Johann Ahler. Eine Prozession mit dem Allerheiligsten zur Euthymia-Kapelle schließt sich dem Gottesdienst an.

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