Kein Öl in den Spülproben

Amtsvenn

Der vermeintliche Ölfund war gar keiner: Die Forschung nach der Quelle für den Austritt der umweltgefärdenden Flüssigkeit geht weiter. Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf der Druckprüfung.

AHAUS

, 17.05.2014, 17:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Suche nach der Ursache des Ölaustritts im Amtsvenn geht weiter.

Die Suche nach der Ursache des Ölaustritts im Amtsvenn geht weiter.

Unterdessen liefen auch an diesem Tag die Vorbereitungen weiter, um so bald wie möglich mit der Druckprüfung beginnen zu können. Sie soll Aufschluss darüber geben, wo das Öl austritt - ob aus Rohr oder Kaverne, der unterirdischen Lagerstätte, die nach dem Abbau von Salz Platz bot, um einen Teil der nationalen Ölreserve aufzunehmen. Der offizielle Lagebericht lautete am Samstagnachmittag: nichts Neues. Das hätten die Kollegen berichtet, die vor Ort tätig seien, sagte die Sprecherin. Ein genauer Zeitpunkt für den Beginn der Druckprüfung könne im Moment noch nicht genannt werden. Die Vorarbeiten dafür seien sehr umfangreich und müssten sorgfältig durchgeführt werden. Dazu zählt zum Beispiel die Aufgabe, das Solerohr zu ziehen und das Öl im anderen Rohr durch Wasser auszutauschen. Es scheint sich jedoch abzuzeichnen, dass der Start für den Einsatz der inzwischen im Amtsvenn für diesen Zweck eingetroffenen Gerätschaften nur noch eine Frage weniger Tage darstellt.

Aber die Sprecherin machte auch noch einmal klar, dass selbst nach dem Beginn der Druckprüfung nicht unbedingt mit schnellen Ergebnissen zu rechnen sei: Für die Untersuchung sind mehrere Wochen angesetzt.

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