Kirmes mit festem Budget auf dem Ahauser Rummel

Selbsttest

Die Musik dröhnt weit über den Kirmesplatz hinaus. Sie schlägt uns schon entgegen, bevor wir überhaupt da sind. Besucher strömen zu den Fahrgeschäften. Auf dem Kirmesplatz steigt uns sofort der typisch süßliche Duft in die Nase. Gebrannte Mandeln, schokoliertes Obst und Bratäpfel liegen in den Auslagen.

AHAUS

von von Lara Wantia

, 11.09.2016, 19:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kirmes mit festem Budget auf dem Ahauser Rummel

Das Soft-Eis zum Abschluss des Kirmestages ist für Lara, Esther, Ludger und Beatrix Wantia (v.l.) ein Muss.

Nachmittags ist die Kirmes das Ziel vieler Familien mit Kindern. Auch ich bin mit meiner Familie da - und das unter einer besonderen Voraussetzung. Wir testen, wie weit man mit 50 Euro kommt.

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So war der zweite Kirmestag.

Auch am zweiten Tag ging es auf der Ahauser Kirmes rund. Der Jahrmarkt zieht mit Fahrgeschäften wie dem Autoscooter und dem Musikexpress Tausende von Besuchern an.
11.09.2016
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Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
Bei der Ahauser Kirmes ging es rund.© Foto: Kippic
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Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
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Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
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Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Eindrücke von der Ahauser Kirmes© Foto: Lara Wantia/Kippic
Schlagworte Ahaus

Wir gehen ein paar Meter weg von den Ständen und sind mitten im Kirmesgetümmel. Das erste Karussell, an dem wir vorbei laufen, ist die Montgolfière. Ein Heißluftballon-Karussell, das sich eher langsam in die Höhe schraubt. "Wir haben noch 50 Euro", denken wir und nutzen die Gelegenheit zu einer Fahrt in ganzen zehn Metern Höhe mit Blick über die Kirmes.

Pfeilewerfen

Dann gehen wir zum Pfeilewerfen. "Das ist nicht zu teuer und gehört dazu." Meine Schwester Esther zielt mit den spitzen Wurfgeschossen auf Luftballons und trifft ein paar Mal. Noch 29,50 Euro. "20 Euro sind schon weg", wundern wir uns. Aber direkt vor uns liegt der Break Dance, damit fahren wir besonders gerne. "Andererseits haben wir noch fast 30 Euro. Zwei Fahrten müssen sein!"

Dann probieren mein Vater und ich uns im Bogenschießen. Vier Euro für vier Pfeile erscheinen uns noch erschwinglich. Ein Junge ist vor uns dran. Er hält den Bogen geübt und trifft fast immer die Mitte der Zielscheibe. Mein Vater legt vor: Sein erster Pfeil landet irgendwo, aber nicht auf der Scheibe. Bei dem zweiten weiß er, wie er den Bogen halten muss und trifft sogar in die Nähe der Mitte. Die Belohnung: ein Donut aus Stoff. Bei mir sieht das nicht gut aus. Der erste Pfeil fliegt auf direktem Weg in Richtung Boden. Mit dem nächsten treffe ich immerhin den äußersten Kreis. Für diese zielsichere Glanzleistung gibt es ein Kartenspiel, im Vergleich sicherlich nicht der schlechteste Gewinn.

Teure Lose

Noch 19,50 Euro. Esther nimmt mich mit in die Jump Street. Gefühlt dreißig blaue Flecken und einen in jede erdenkliche Richtung durchgeschüttelten Magen später und sechs Euro weniger ist mein Bedarf nach schwindelerregenden Karussells gedeckt.

Meine Schwester möchte Lose ziehen. "Drei Euro für zehn Stück sind viel zu teuer. Dafür bekommt man nie etwas Sinnvolles", finde ich. "5,50 Euro für gebrannte Mandeln sind okay, Zuckerwatte für 1,50 Euro eigentlich zu teuer." Noch 9,50 Euro. Wir überlegen und suchen. "Wie werden wir auch die 50 Cent los?" Irgendwann entdecken wir Tütenangeln für 3,50 Euro. Zum Schluss das obligatorische Soft-Eis für sechs Euro. 50 Euro sind weg, viel schneller, als man denkt.

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