Kooperation mit Möllers: Tobit eröffnet neuen Burger- und Biergarten

rnAn der Wallstraße

An der Ahauser Wallstraße gibt es ein neues gastronomisches Angebot: einen Burgergarten. Frisch gezapftes Bier gibt es aber auch. „Tobit Labs“ kooperiert dabei mit der Gaststätte Möllers.

Ahaus

, 23.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im ersten Moment könnte man denken, die Katze sei auf der Tastatur eingeschlafen: „BRGRGRTN“ steht in großen, grünen Lettern über dem Eingang. Biergarten? Burgergarten? Die Antwort lautet: beides. Das Ahauser Unternehmen Tobit Labs hat direkt neben seinem Schnellimbiss „Tkwy“ an der Wallstraße ein neues gastronomisches Angebot geschaffen – und beim Namen einmal mehr auf Vokale verzichtet.

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Innerhalb weniger Tage machten die Tobit-Mitarbeiter aus dem grauen Parkplatz einen Ort zum Verweilen: grüner Kunstrasen, Sonnenschirme, Festzeltgarnituren, Holzzaun. Das Hauptaugenmerk soll hier – anders als bei den meisten Biergärten – auf dem Essen liegen. Das wird per Smartphone bestellt und aus dem Tkwy direkt zum Tisch geliefert. Wie der Name schon vermuten lässt, sind hier vor allem Burger gefragt.

Kooperation mit der Gaststätte Möllers

Wer ein frisch gezapftes Bier haben möchte, kann das aber ebenfalls bestellen. Das kommt dann allerdings nicht aus dem Schnellimbiss, sondern von der Gaststätte Möllers, die ebenfalls direkt an den Burgergarten grenzt. Tobias Groten, CEO von Tobit Labs, nennt die Kooperation mit einem Augenzwinkern „Auslieferabkommen“.

Der Burger steht – wie der Name schon sagt – beim neu geschaffenen Burgergarten im Mittelpunkt.

Der Burger steht – wie der Name schon sagt – beim neu geschaffenen Burgergarten im Mittelpunkt. © Tobit Labs

Auf Anfrage der Redaktion erklärt er, wie das neue Angebot entstanden ist: „Die Idee kam unseren Leuten, nachdem wir immer mehr gespürt haben, wie es die Menschen vor die Tür zieht. Gerade die jungen Menschen haben genug von ‚Stay Home‘.“ Weil die Corona-Pandemie dafür sorgt, dass „Draußen das neue Drinnen“ ist, habe sich ein Pop-Up-Biergarten angeboten.

Gute Gespräche mit der Stadt Ahaus

Vonseiten der Stadt Ahaus wurden keine Steine in den Weg gelegt. „Sie hat das sogar ausdrücklich befürwortet, unsere Leute im Grunde in ihrer Idee sogar zusätzlich motiviert“, so Groten. Die Stadt habe die lokalen Gastronomen schließlich aufgefordert, ein bisschen kreativer zu sein.

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Der Tobit-CEO berichtet: „Zunächst hat sie dabei im Interesse der Gastronomen gedacht, die ja doch eine lange Zeit ziemlich gebeutelt war.“ Mit Blick auf die Ausschreitungen in den Innenstädten von Stuttgart oder Köln sei es aber auch im Interesse der Kommunen, möglich viele „offizielle“ Angebote zu schaffen.

Eine Dauerlösung, das ist schon jetzt klar, soll der Burgergarten an der Wallstraße aber nicht werden. „Er soll nur so lange bestehen bleiben, wie es Bedarf gibt“, sagt Tobias Groten. Er persönlich glaubt, dass er Mitte September wieder verschwunden sein wird. „Eher früher als später.“

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