Sicherheitsrisiko: Kranke Bäume in und um Ahaus müssen weichen

Baumfällungen

Ein Sachverständiger hat bei der Überprüfung der Bäume einige Stellen gefunden, wo es problematisch werden könnte. Die Stadt gibt einen Überblick, wo Bäume gefällt werden müssen.

Ahaus

13.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
So wie hier im vergangenen Jahr müssen unter anderem im Schlosspark wieder einige Bäume weichen.

So wie hier im vergangenen Jahr müssen unter anderem im Schlosspark wieder einige Bäume weichen. © Stephan Teine

Der Baubetriebshof der Stadt Ahaus hat einiges vor. Neun Bäume, die abgestorben oder bruchgefährdet sind, sollen in den kommenden Wochen der Kettensäge zum Opfer fallen.

Der städtische Baubetriebshof informiert jedoch vorher die Bevölkerung über Baumfällarbeiten in Ahaus und in den Ortsteilen. Unter anderem werden im Schlosspark, am Holthues Hoff, an der Irena-Sendler-Gesamtschule und in Graes an der Stegge insgesamt neun Bäume gefällt, da sie akut bruchgefährdet sind und herausbrechende Äste ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Dies stellte ein Sachverständiger für Baumpflege bei Überprüfungen fest. Es müssen außerdem bei einer Silberweide am Ottensteiner Weg und bei einer Esche am Schwanenkamp Teile der Baumkrone entnommen werden. Im August sind Baumpflegearbeiten im gesamten Stadtgebiet vorgesehen.

Nachpflanzungen geplant

Nachpflanzungen werden aktuell ebenfalls geplant, sodass die Bäume bei nächster Gelegenheit ersetzt werden können.

Eine Übersicht über die Baumpflege- und -fällarbeiten sind auf der Website der Stadt Ahaus zu finden.

www.ahaus.de/baumpflege

Folgende Bäume müssen gefällt werden:

  • Schlosspark: Buche abgestorben, Fällung notwendig
  • Schlosspark: Buche abgestorben, Fällung notwendig
  • Holthues Hoff / Kämpken: Eiche abgestorben, Fällung notwendig
  • Irena-Sendler-Gesamtschule: Eiche nahezu abgestorben, Fällung notwendig
  • Irena-Sendler-Gesamtschule: Eiche nahezu abgestorben, Fällung notwendig
  • Irena-Sendler-Gesamtschule: Erle abgestorben, Fällung notwendig
  • Irena-Sendler-Gesamtschule: Eiche mit massiven Stammschäden / Rindennekrosen durch Hallimarsch
  • Kreuzungsbereich Hof zum Ahaus / Vredener Dyk: Buche mit massiven Stammschäden durch die Besiedelung mit holzzerstörenden Pilzen
  • Graes, Stegge: Eiche mit massiven Stammschäden / Rindennekrosen durch Hallimasch
  • Ottensteiner Weg, Bolzplatz: Silberweide mit großvolumiger Vermorschung durch Braunfäule, Krone wird in der Höhe des Stammkopfes abgesetzt
  • Fußweg Schwanenkamp: Esche mit hohem Totholzanteil in der Krone, holzzerstörender Pilz, prophylaktische Einkürzung der Krone
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