Laufend näher kommen

Partnerschaftslauf Ahaus - Haaksbergen

AHAUS "Warum sollen sich die Menschen der Partnerstädte Ahaus und Haaksbergen überwiegend nur durch kulturelle Veranstaltungen kennen lernen?", war die Frage eines holländischen Sportlers und wandte sich an Angelique Dokter-Karnebeck aus Haaksbergen und Werner Leuker aus Ahaus.

19.07.2009, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Angelique Dokter-Karnebeck und Werner Leuker (vorn Mitte) stellen mit Sponsoren und Vertretern der Sportvereine die neuen Plakate und Flyer vor. Albersmann</p>

<p>Angelique Dokter-Karnebeck und Werner Leuker (vorn Mitte) stellen mit Sponsoren und Vertretern der Sportvereine die neuen Plakate und Flyer vor. Albersmann</p>

Die beiden Stadt- bzw. Gemeindevertreter waren sofort von der Idee eines gemeinsamen Partnerschaftslaufes beider Städte begeistert. Am Freitag wurden die konkreten Pläne in der Haarmühle vorgestellt. Der Lauf findet am 6. September statt.

Die Sportvereine VfL Ahaus und der AV Haaksbergen haben die Organisation übernommen. Der Start ist um 10 Uhr am Ahauser Rathaus. Die holländischen Teilnehmer werden in Bussen nach Ahaus gebracht. Drei verschiedene Leistungsgruppen werden gebildet und von Übungsleitern betreut. Die Strecke beträgt bis Haaksbergen 30 Kilometer. Es können bis zur Haarmühle (16 Kilometer) auch Tandem-Teams gebildet werden: je ein Läufer und ein Radfahrer bilden ein Team und können sich jederzeit abwechseln. Über drei Verpflegungspunkte geht es bis zur Haarmühle. Dort wird eine Stunde Rast gemacht. Hier können weitere Läufer dazustoßen. Danach geht der Lauf um 13 Uhr weiter über zwei weitere Verpflegungspunkte bis Haaksbergen. Dort bestehen auch Duschmöglichkeiten. Die Rückkehr der deutschen Teilnehmer erfolgt dann über bereitstehende Busse.Geselligkeit im Vordergrund "Es geht um die Geselligkeit, nicht um Wettbewerb oder Schnelligkeit", weist Werner Leuker auf den besonderen Charakter der Veranstaltung hin. Deshalb erfolge auch keine Zeitnahme. "Durch den gemeinsamen Lauf und auch die Pause bei der Haarmühle sollen sich die Bürger beider Städte einfach näher kommen", ergänzt Angelique Dokter-Karnebeck. Es wurden nun Flyer und Plakate in beiden Sprachen erstellt. "Ohne unsere Hauptsponsoren Volksbank Ahaus-Gronau, Laborbau - Innenausbau Hemling, SMK Accountants und Sesam und Cosponsoren könnte die Veranstaltung überhaupt nicht stattfinden", betont Leuker und bedankte sich bei den Sponsoren und Vertretern der Spotvereine. Alle teilnehmenden Sportler bekommen ein T-Shirt geschenkt. Die Einnahmen aus den Startgebühren kommen vollständig der Behindertenarbeit in beiden Gemeinden zugute. alb

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