Mark Forster über den Wüllener Linus Hemker: „In den Tiefen bist du Liveshow-stark“

rnThe Voice of Germany

Der Wüllener Linus Hemker hat es in der Casting-Sendung „The Voice of Germany“ eine Runde weiter geschafft. Gleich drei Coaches wollten den 20-Jährigen in ihrem Team haben.

Ahaus

, 19.09.2019, 22:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist 22.28 Uhr, als Linus Hemker aus Wüllen am Donnerstagabend zum ersten Mal auf dem Fernsehbildschirm auftaucht. Er sitzt am Klavier, spielt „Für Elise“. Die Casting-Sendung „The Voice of Germany“ ist für diesen Abend schon fast vorbei. Doch der 20-Jährige bekommt noch seine Chance, die Coaches nur mit seiner Stimme zu überzeugen.

Erst einmal darf er sich dem Fernseh-Publikum vorstellen. Er erzählt, dass er aus dem „schönen Münsterland“ kommt, von einem Bauernhof. „Meine ganze Familie ist eher handwerklich begabt, ich bin der künstlerische Typ. Meine Eltern hätten wohl lieber, dass ich eine Ausbildung mache“, sagt er grinsend. Seine Mutter stimmt ihm da im Interview mit Moderator Thore Schölermann durchaus zu.

Nervosität vor dem Auftritt auf der großen TV-Bühne

Kurze Zeit später steht Linus Hemker nervös vor dem Tor zur TV-Bühne. Er schüttelt aufgeregt den Kopf beim Sprechen. „Ich stand noch auf einer so großen Bühne. Noch nie. Krass, einfach krass.“ Dann läuft er auf die Bühne, winkt seiner Familie noch einmal zu, atmet tief durch und singt die erste Töne von Lewis Capaldis „Someone You Loved“.

Das Publikum ist direkt begeistert, klatscht und johlt. Doch die Coaches bleiben zunächst unbeeindruckt. Alice Merton singt zwar mit, Mark Forster rutscht auf seinem Stuhl nach vorne – doch zum Buzzer greifen sie nicht.

Erst als das Lied schon fast vorbei ist, drückt Mark Forster. Wenige Sekunden später folgt auch Alice Merton, dann dreht sich auch noch Rea Garvey um. Drei der vier Coaches wollen den Wüllener in ihrem Team haben.

Alle Coaches loben die Stimme des Wülleners

Und auch bei Sido, der nicht gedrückt hat, ist Linus Hemker gut angekommen. „Ich habe die ganze Zeit mit mir gehadert. Immer wenn ich drücken wollte, kam irgendwas, was mich gestört hat. Aber du musst hier einfach dabei sein“, findet er.

Dann ist Alice Merton dran, ihr Urteil zu verkünden. Die Popsängerin ist Linus Hemkers Lieblings-Coach, das hat er schon vor dem Auftritt deutlich gemacht. „Es ist schwer, aus der Masse herauszustechen, aber ich finde deine Stimme einzigartig“, meint sie.

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Dem stimmt auch Rea Garvey zu: „Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob ich die Stimme mag oder nicht. Aber dann habe ich entschieden: Ja, ich liebe diese Stimme.“

Mark Forster geht sogar noch einen Schritt weiter: „Bei den tiefen Stellen finde ich deine Stimme Liveshow-stark.“ Doch er äußert auch Kritik. Bei den hohen Töne habe er ein wenig zu sehr gepresst. Daran wolle er mit ihm arbeiten.

Die Coach-Entscheidung fällt dem 20-Jährigen nicht schwer

Doch die Chance bekommt er nicht. Linus Hemker entscheidet sich ohne große Diskussion für Popsängerin Alice Merton. Noch eine Umarmung, dann darf der Wüllener mit seiner Familie feiern.

Während sich die Stühle der Coaches langsam wieder umdrehen für den nächsten Kandidaten, wirkt Alice Merton nachdenklich. „Es ist so schwer für junge Leute. Ich will ihm einfach helfen, seine Musik in die Welt zu bringen.“

Linus Hemker freut sich auf Team Alice

Linus Hemker ist nach dem Auftritt einfach nur glücklich – auch über die Worte der anderen Coaches. „Dass Sido sich umgedreht hätte, hätte sich niemand umgedreht, nur damit ich auch dabei bin – das fand ich schon nett“, sagt er gegenüber dieser Redaktion. Jetzt freue er sich erst einmal auf die „coolen Talente im Team Alice und natürlich auch auf Alice selbst“.

Für den Wüllener geht es weiter in die Battles. Bei seinem nächsten Fernseh-Auftritt wird er also nicht alleine auf der Bühne stehen. Er wird gegen ein anderes Mitglied aus Alice Mertons Team antreten. Gemeinsam singen die beiden ein Lied, das die Sängerin aussucht. Am Ende kommt nur einer der beiden weiter.

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