Maschinenbauer setzt auf Ausbildung des Nachwuchses

02.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ahaus «Der Joghurt mit der Ecke, den kennt jeder.» Dies stellte jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer bei ihrem Besuch bei der Firma Finnah Engineering + Packaging GmbH in Ahaus fest. Das mittelständische Unternehmen produziert am Standort Ahaus Tiefziehmaschinen, Becherfüller, Flaschenfüller, Banderolier-, Etikettier- und Dosiersysteme für die Molkereiwirtschaft sowie für die Saft- und Wellnessindustrie. Innovativ sind dabei die Dosiertechniken und Abfüllvarianten.

Werksleiter Michael Moersch sowie der strategische Personalleiter Michael Lamm begrüßten die Abgeordnete, die in Begleitung der stellvertretenden Bürgermeisterin Mathilde Fischer kam. Anlass war die Teilnahme an der Offensive für bessere Ausbildung, die speziell Maschinenbauunternehmen in «offene Aktionshäuser» verwandelt. An zwei Terminen hatte auch das mittelständische Unternehmen in Ahaus Schüler und Studenten eingeladen, um erste Kontakte zu knüpfen. «Wir wollen zeigen: Wir bilden aus», verdeutlicht Michael Lamm. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 14 Auszubildende - und zwar in den Berufen Industriekaufmann, Technischer Zeichner, Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektroniker. Die Unternehmensleitung gehe offensiv auf Schulen, Berufsakademien und Fachhochschulen zu, um ihr Ausbildungsprogramm vorzustellen. Kontakte zu Fachschulen werden aufgebaut, um Studierende für Praktika und Diplomarbeiten zu gewinnen.

Fachkräftemangel

Dabei gehe es auch darum, dem auch für das Ahauser Maschinenbauunternehmen spürbaren Fachkräftemangel zu begegnen. Erstmalig zum 1. August 2007 werde bei Finnah ein Wirtschaftsingenieur in Kooperation mit der Berufsakademie Emsland ausgebildet. www.innovation.nrw.de

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