Mia steht in den Startlöchern

25. Geburtstag

Der Sommer kündigt sich mit großen Schritten an: und damit auch die Freibad- und Open-Air-Saison. Die Musikerinitiative Ahaus (Mia) steht mit ihrem Mammamia-Festival in den Startlöchern.

AHAUS

, 11.04.2016, 19:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eva Vehring und Georg Kirschner vom Vorstand der Musikerinitiative Ahaus (Mia) und Franz-Josef Bülter (r.), Leiter des Kombibads Aquahaus, freuen sich auf das Mammamia-Festival im August. Das Line-Up kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Bis dahin ist auch wieder Wasser im Wellenbecken. Die Festival-Besucher können auch direkt vom Festivalgelände aus schwimmen gehen.

Eva Vehring und Georg Kirschner vom Vorstand der Musikerinitiative Ahaus (Mia) und Franz-Josef Bülter (r.), Leiter des Kombibads Aquahaus, freuen sich auf das Mammamia-Festival im August. Das Line-Up kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Bis dahin ist auch wieder Wasser im Wellenbecken. Die Festival-Besucher können auch direkt vom Festivalgelände aus schwimmen gehen.

Mit Henning Wehland konnte die Mia zum ersten Mal wieder einen großen Namen nach Ahaus holen. „Passend zum 25-jährigen Bestehen schlagen wir so einen Bogen zu den Anfängen der Mia“, sagt Kirschner. Denn Wehland war schon in den 1990er-Jahren mit seiner Band H-Blockx in Ahaus. „Damals noch ganz unten auf dem Plakat. Heute ist er unser Top-Act“, sagt Kirschner.

Auch das übrige Line-Up kann sich aber sehen lassen: Die Mia konnte eine ganze Reihe von Bands verpflichten, die aktuell schon auf etlichen größeren Festivals spielen und gerade auf dem steilen Weg nach oben sind. Was die Genres angehe, bleibe das Festival aber sehr breit aufgestellt (siehe Infotext).

Zweite kleine Bühne

Zusätzlich zur Hauptbühne soll in diesem Jahr ein Pavillon aufgestellt werden, in dem die „deutsche Liedermacher-Szene“ eine Bühne bekommen soll. Die soll nicht nur eine zusätzliche Sparte ins Programm des Festivals bringen, sondern auch die Umbaupausen auf der Hauptbühne überbrücken helfen.

Ansonsten kehrt bei der Mia fast schon so etwas wie Routine ein: Die Bühne steht wieder auf dem Gelände des Kombibads Aquahaus, Besucher können während des Festivals schwimmen gehen, die ganze Veranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an jüngere Besucher: So gibt es eine Kinderanimation. „Auch, damit die Eltern für einen Moment allein über das Festival gehen können“, sagt Eva Vehring.

Veranstalter mit Routine

„Wir machen das jetzt insgesamt zum vierten Mal und zum zweiten Mal im Aquahaus. Wir sind schon etwas ruhiger“, meint Vehring schmunzelnd. „Und konzentrierter“, fügt Kirschner hinzu. Klar sei aber auch, dass es bei so einer Veranstaltung immer ein wenig Chaos geben werde. Davon abgesehen hat Kirschner nur noch einen Wunsch: „Gutes Wetter.“

Bäderleiter Franz-Josef Bülter freut sich: „Im vergangenen Jahr habe ich nicht eine negative Resonanz gehört“, sagt er: „Nach der Premiere kennen wir jetzt auch die Kleinigkeiten, die wir noch verbessern können.“ Immer noch erstaunt ist er über das Engagement der Mia: „Das ist wirklich Wahnsinn, was die ehrenamtlich auf die Beine stellen“, sagt Bülter. Die finanziellen Sorgen, die die Mia nach dem defizitären Festival 2015 und einem Einbruch in die Vereinsräume hatte, waren gestern bei der Ankündigung für das Festival kein Thema mehr: „Wir schauen nach vorn“, so Kirschner.

- Das Mammamia-Festival 2016 findet am 20. August von 14 bis 0 Uhr im Kombibad Aquahaus statt. Karten kosten im Vorverkauf 19 Euro, an der Tageskasse 25 Euro. Sie sind unter anderem im Aquahaus, bei Ahaus Marketing und Touristik, im KSS Copy Shop, bei Schlesier Moden und im Café Muse erhältlich.
- Auf der Bühne stehen: Henning Wehland – Der Letzte an der Bar: Solo-Projekt des Frontmanns der Münsteraner Band H-Blockx, Birth of Joy: Stoner Rock aus den Niederlanden mit Einflüssen des 1970er-Jahre-Rocks. Derzeit auf Europa-Tournee. Neues Album veröffentlicht Anfang 2016, Grossstadtgeflüster: Deutsche Elektro-Hip-Hop-Band. Derzeit erfolgreich unterwegs mit dem „neuen Berliner Sound“, LOT: war bereits 2015 in Ahaus. Urban Pop aus Leipzig. Neues Album im Sommer 2016, Good Morning Fire Eater: Newcomer aus Münster, Electro-Pop, Rockwasser: Lokalmatadoren aus Asbeck. Gitarren-Rock, Cold Karma Circus: Gewinner des ABC-Schuh-Online-Votings, Modern Synth Rock aus dem Münsterland, Supermoon: Funk aus den Niederlanden.
 www.mammamiafestival.de

 

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