Neue Kita an der Ikemannstraße: Was den Kindern alles geboten wird

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An der neuen Kindertagesstätte an der Ikemannstraße wird noch gebaut. Doch schon in einem Monat werden hier Kinder spielen. Im Jugendhilfeausschuss hat Nora Fischer die Kita vorgestellt.

Ahaus

, 12.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Am 1. August ist die Schlüsselübergabe. Dann übernimmt die Elterninitiative Montessori Kinderhaus „Die kleinen Strolche“ das Gebäude an der Ikemannstraße und bereitet alles für den Einzug der Kinder vor. Ab 12. August werden die 55 Kinder in der Tageseinrichtung in drei Gruppen betreut.

Auch ein Name wurde gefunden, so berichtete Nora Fischer dem Jugendhilfeausschuss in der Sitzung am Dienstag im Rathaus. Sie leitet das Montessori-Kinderhaus „Die kleinen Strolche“ und übernimmt zusätzlich die Leitung der neuen Kita. Die neue Einrichtung heißt „Die Weltentdecker“, so berichtete sie. Alle Gruppen sind voll belegt, und auch die Nachfrage für 2020 ist schon sehr hoch.

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In der Gänseblümchengruppe werden zehn Kinder zwischen 0 und drei Jahren betreut, in der Löwenzahngruppe sind 20 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren und in der Pusteblumengruppe 25 Kinder zwischen drei und sechs Jahren.

Team mit elf Pädagoginnen

Um sie kümmert sich ein Team von elf Pädagoginnen. Vier von ihnen kommen aus dem Team der „Kleinen Strolche“, um den Start zu erleichtern. Drei Erzieherinnen, so Nora Fischer haben das Montessori-Diplom, eine weitere Erzieherin ist auf dem Weg dahin. „Wir haben viele Bewerbungen bekommen“, berichtete Nora Fischer.

Während drinnen alles vorbereitet sei wird, wird draußen noch weiter gearbeitet. Die Spielgeräte kommen erst im Herbst. Ein Teil des Außenbereichs kann aber schon genutzt werden. Es wird einen Naturspielplatz geben, Versteckmöglichkeiten, einen Nutzgarten und Blumenbeete, die auch von den Kindern betreut werden.

Raumkonzept geht über Pflichtprogramm hinaus

Drinnen geht das Raumkonzept, so Beigeordneter Werner Leuker in der Ausschusssitzung, weit über das Pflichtprogramm hinaus. Bodentiefe Fenster und hohe Decken geben viel Licht. Alles ist abgestimmt auf das Montessori-Konzept, so Nora Fischer. Das bedeutet, dass die Kinder selbstständig agieren können, dass die Laufwege kurz sind und dass Kinder einbezogen werden zum Beispiel auch beim Kochen.

In den Fluren gibt es Spielzonen, in denen es auch mal lauter werden darf, während in den Gruppenräumen mit dem Montessori-Material gearbeitet wird. Auch auf den bereits bei den „Kleinen Strolchen“ sehr beliebten Matschraum dürfen sich die Kinder freuen. Hier können sie sich mit Wasser, Schaum und anderen Materialien so richtig austoben.

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