Nachtwächterführungen durch Ahaus sind erst einmal abgesagt

Coronavirus

Auch die Ahauser Nachtwächter müssen sich den rasant steigenden Infektionszahlen beugen. Ihre beliebten Führungen sind erst einmal abgesagt. Dabei war das Interesse groß.

Ahaus

, 23.10.2020, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
In ihr Horn können Karl Schulte und die beiden anderen Ahauser Nachtwächter Franz Thier und Hermann Volmer mit Mundschutz im Moment sowieso nicht stoßen. In Absprache mit Ahaus Marketing und Touristik sind die Nachtwächterführungen bis auf weiteres abgesagt.

In ihr Horn können Karl Schulte und die beiden anderen Ahauser Nachtwächter Franz Thier und Hermann Volmer mit Mundschutz im Moment sowieso nicht stoßen. In Absprache mit Ahaus Marketing und Touristik sind die Nachtwächterführungen bis auf weiteres abgesagt. © Stephan Rape

Eine Nachtwächterführung mit Mundschutz? Coronakonformes Hornblasen? Das funktioniert nicht. Die öffentlichen Nachtwächterführungen durch Ahaus sind deswegen erst einmal abgesagt. Die drei ehrenamtlichen Ahauser Nachtwächter Hermann Volmer, Franz Thier und Karl Schulte tragen es mit Fassung. Natürlich sei das schade, aber man müsse sich eben auf die gesamte Situation einstellen, erklärt Karl Schulte am Freitagmorgen vor dem Ahauser Barockschloss.

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Erst vor knapp einem Monat waren die Nachtwächterführungen wieder gestartet. Dann machte die rasante Entwicklung bei den Infektionszahlen dem Angebot einen Strich durch die Rechnung.

Noch keine Aussichten für die Führung im November

Ahaus Marketing und Touristik hat in einer Presseerklärung auf die Absage hingewiesen. „Leider muss aufgrund der aktuellen Entwicklung die nächste öffentliche Führung, die für Freitag, 30. Oktober, geplant war, abgesagt werden.“ Nachtwächterführungen bis Mitte November finden vorsorglich nicht statt. Für die geplante Führung am Freitag, 20. November, gibt es noch keine Absage. Karl Schulte glaubt aber nicht, dass sie stattfinden wird. „Alle anderen Veranstaltungen werden ja gerade auch abgesagt“, erklärt er.

„Wir werden die Entwicklungen in den nächsten Wochen weiter beobachten und dann eine Entscheidung treffen“, heißt es dazu vom AMT in einer Pressemitteilung. Alle angemeldeten Teilnehmer würden über die Änderungen informiert, so die Organisatoren.

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