Neuer Weg begleitet die Aa

Ahaus "Endlich geht es los", freute sich der Technische Beigeordnete Michael Tacke: Dem seit Jahren brach liegenden ehemaligen Jutegelände wird neues Leben eingehaucht. Ein erster Baustein - die Renaturierung der Aa und die Schaffung eines Rad- und Fußweges - wird ab Oktober gesetzt.

15.09.2008, 19:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Gabionen am Offlumeer See (Foto) wurden im Ausschuss als Beispiel gezeigt. Abdeckplatten sind nur im Bereich der Treppe und Rampe am Hofkamp geplant. Stadt Ahaus</p>

<p>Gabionen am Offlumeer See (Foto) wurden im Ausschuss als Beispiel gezeigt. Abdeckplatten sind nur im Bereich der Treppe und Rampe am Hofkamp geplant. Stadt Ahaus</p>

Einstimmig hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr den von Richard Bömer vorgestellten Planungen zugestimmt. Sie sehen vor, die früher in einem Betontrog gefasste Aa naturnah zu entwickeln. Nach dem Abriss der Jutefabrik war der Flusslauf nur provisorisch hergerichtet worden.

Am Ostufer der Aa (zur Parallelstraße hin) wird ein Weg gebaut, der mit Gabionen gefasst wird. Gabionen sind Drahtkörbe, die mit Natursteinen gefüllt werden. Im Frühjahr 2009 soll die Wegeverbindung eröffnet werden, die in Höhe Hofkamp (dort, wo früher der Schornstein der Jutefabrik stand) die Aa überquert. Der Weg führt dann südwärts bis zur van-Delden-Straße, immer an der Aa entlang. Lediglich die letzten Meter schlagen einen Bogen um das dort gelegene bebaute Wohngrundstück. Auf Wunsch des Ausschusses sollen mit dem Eigentümer noch Gespräche geführt werden, ob er nicht einen Grundstücksstreifen entlang der Aa veräußern will. "Es wäre doch schön, wenn der neue Weg dann unmittelbar an den Aa-Weg im Schlossgarten anknüpfen könnte", so Rudolf Enning-Harmann (CDU). Michael Tacke bezweifelte allerdings, dass dies gelingen wird. "Wir hatten schon mehrere Gespräche mit dem Grundstückseigentümer. Bislang zeigt er keine Absicht zum Verkauf des Uferrandstreifens."

Die ökologische Aufwertung der Aa und der Brücken- und Wegebau kostet rund 821 000 Euro. Knapp 500 000 Euro werden von der Bezirksregierung als Zuschuss er- wartet. gro

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