Neues Augen-Zentrum in Ahaus

Ambulante Klinik

AHAUS Ahaus erhält eine neue Augenklinik. Das "Augen-Zentrum Ahaus" bezieht die obere Etage des neuen Erweiterungsbaus am St. Marien-Krankenhaus. Operateure der neuen Augenklinik sind die Augenärzte der Gemeinschaftspraxis am Domhof.

25.05.2009, 19:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Gemeinschaftspraxis, die mit jährlich 55 000 Patienten zu den größten Augenpraxen Deutschlands zählt, nutzt zur Zeit für Operationen noch die "Augenklinik Ahaus" am Schlossgraben als Belegkrankenhaus. "Wir haben lange überlegt, ob wir den Schritt zu einer eigenen neuen Klinik gehen sollen. Letztlich haben wir uns dafür entschieden. Wir haben am neuen Standort bessere Möglichkeiten, uns zu entfalten - und neue Strukturen, die es erlauben, unser hohes Niveau zu halten und weiterhin innovativ sein zu können", erklärt Dr. Stefanie Schmickler, die mit Dr. Cartsburg einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Augenärzte-Gemeinschaftspraxis ist.

Drei Mio. Euro investiert

Fast drei Millionen Euro investieren die Augenärzte vom Domhof allein in die medizinischen Geräte und in den Innenausbau des neue Augen-Zentrums am Krankenhaus, das Ende Juli seine Arbeit aufnehmen wird. Auf 716 Quadratmetern entstehen dort vier neue Operationsräume, Empfangsbereich, Vorbereitungsräume und weitere Nebenräume. Zudem auch einige Betten zur stationären Aufnahme. "Das Augen-Zentrum soll Klinikstatus erhalten - wenn auch die ambulante Operation die Regel sein wird", so Dr. Schmickler.

Die Augenärzte-Praxis werde zudem auch die 17 Belegbetten für stationäre Patienten im St. Marien-Krankenhaus behalten. Das neue Augen-Zentrum ist über einen unterirdischen Gang mit dem Krankenhaus verbunden und so auch einfach für bettlägerige Patienten aus dem Krankenhaus erreichbar.

Domhof-Praxis bleibt

"Für unsere Patienten wird sich nicht viel ändern: Die Praxis als erste Anlaufstelle bleibt am Domhof. Nur der Ort der Operation ist ein anderer", sagt Dr. Cartsburg. Die Anästhesiepraxis in der Augenklinik am Schlossgraben wird mit ihren zehn Mitarbeitern ebenfalls in das neue Augen-Zentrum umziehen. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Beschäftigten der Augenärztepraxis durch das neue Augen-Zentrum von 85 auf 100. Die 13 Augenärzte haben sich auf die nicht-operative und operative Behandlung unterschiedlicher Erkrankungen am Auge spezialisiert. Eines dieser Gebiete umfasst die operative Behandlung von Fehlsichtigkeiten und Erkrankungen der Hornhaut.

Die Augenklinik am Schlossgraben wurde 1992 von Dr. Ralf Gerl gegründet und entwickelte sich mit den Patienten der Augenärzte-Gemeinschaftspraxis zur drittgrößten ihrer Art in Deutschland. Dr. Gerl wird in der Augenklinik Ahaus nach Weggang der Gemeinschaftspraxis mit ihren Patienten weiter operieren. gro

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