Neues Baugebiet am Deventer Weg: Kräne rücken erst 2021 an

rnBaugebiet in Ahaus

Im Jahr 2020 will die Stadt Ahaus mit der Erschließung des Baugebiets Deventer Weg beginnen. Als erstes sollen Gewässer umgelegt werden. Einige Fragen müssen noch geklärt werden.

von Rupert Joemann

Ahaus

, 10.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadt Ahaus will im kommenden Jahr mit der Erschließung des Baugebiets Deventer Weg beginnen. Zunächst müssen Gewässer umgelegt werden.

Mit dem Bau der Kanalisation und einer Baustraße soll jedoch voraussichtlich erst 2021 begonnen werden. Das erklärte Sprecher Stefan Hilbring.

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Für das Umlegen der Gräben läuft derzeit noch das Genehmigungsverfahren beim Kreis Borken. Auch für das Regenrückhaltebecken sind noch nicht alle Details geklärt. So stehen noch Gespräche mit Grundstückseigentümern an. Laut Hilbring geht die Stadtverwaltung jedoch davon aus, dass sowohl die Arbeiten an den Gewässern als auch am Regenrückhaltebecken im nächsten Jahr abgeschlossen werden.

Eine Warteliste wird geführt

„Kaufinteressierte können sich aber schon melden“, sagt Stefan Hilbring. Die Interessenten werden dann auf einer Warteliste geführt. Im Juni standen schon über 70 Bauwillige auf der Liste.

Über 50 Grundstücke sollen auf der rund 4,6 Hektar großen Fläche entstehen. Der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt Alstätte/Ottenstein gehören davon etwa zwölf Grundstücke. Während die Stadt ihre Grundstücke verkaufen möchte, gibt die Kirchengemeinde ihre Grundstücke auf Erbpacht-Basis ab.

Vorstand entscheidet

„Interessenten können sich bewerben, der Kirchenvorstand entscheidet dann“, hatte Matthias Resing von der Zentralrendantur Ahaus/Vreden im Juni gesagt. Es ist vorgesehen, dass 43 Grundstücke für Einfamilienhäuser zwischen 410 und 570 Quadratmeter groß sind und für zehn Doppelhaushälften von 240 bis 355 Quadratmeter.

Die Grundstückspreise will die Stadt etwa zwei bis drei Monate vor der Vermarktung festgelegen. Voraussichtlich im kommenden Sommer soll die Vermarktung der sieben Grundstücke im Gerwinghook auf dem Gelände der ehemaligen Zollhäuser erfolgen. Die alten Zollhäuser waren Mitte des Jahres abgerissen worden. Zuvor musste ein Ersatzquartier für Fledermäuse gefunden und diese umgesiedelt werden.

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