Nichts los bei der Debatte um das Atommüll-Zwischenlager

Erörterungstermin

Soll schwach- und mittelradioaktiver Müll bis 2057 im Zwischenlager Ahaus gelagert werden? Dagegen gibt es viel Protest. Der Erörterungstermin zum Verfahren hat heute begonnen.

Ahaus

, 04.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Nichts los bei der Debatte um das Atommüll-Zwischenlager

Die Zahl der Einwender gegen die Fristverlängerung zur Atommülllagerung, die zum Erörterungstermin gekommen sind, blieb überschaubar. Die meisten der Plätze im Audimaxx Legden blieben unbesetzt,. © Christian Bödding

Der Erörterungstermin zum Verfahren für die Fristverlängerung für die Lagerug von schwach- und mittelradioaktiven Atommüll im Zwischenlager Ahaus hat am Dienstagvormittag begonnen.

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Die Bezirksregierung hatte dafür die Einwender in den Saal Audimaxx nach Legden eingeladen – zum Auftakt blieben die meisten der Sitzplätze allerdings leer.

Voß: Abfälle sollten dezentral gelagert werden

Zum Auftakt des Termins hatten die Kommunen, Initiativen und Privatpersonen, die gegen die Fristverlängerung Einwendungen erhoben hatten, Gelegenheit, kurz Stellung zu nehmen. Bürgermeisterin Karola Voß gab für die Stadt Ahaus eine allgemeine Stellungnahme ab. Die Stadt Ahaus stehe dem Vorhaben äußerst kritisch gegenüber. Abfälle sollten dezentral gelagert werden, so die Bürgermeisterin.

Nichts los bei der Debatte um das Atommüll-Zwischenlager

Zu Beginn des Erörterungstermins gaben zum Beispiel Bürgermeisterin Karola Voß für die Stadt Ahaus eine allgemeine Stellungnahme ab. Sie wurde vom Beigeordneten Hans-Georg Althoff (r.) begleitet. Auch Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken (l.) und für den Kreis Borken Dezernentin Elisabeth Schwenzow (2. v. l.) sind bei dem Erörterungstermin zugegen. © Christian Bödding

Für die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ forderte deren Sprecher Ruwe, dass Atommüll am Entstehungsort gelagert werden solle. Die BI lehne Atommüllverschiebungen grundsätzlich ab.

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