Open-Air-Festival Mammamia zieht ins Aquahaus

Neue Location

Auf zwei erfolgreiche Ausgaben des Festivals Mammamia blickt die Musikerinitiative Ahaus zurück. Zweimal haben sie an der Halle der Maidy Dogs gefeiert. In diesem Jahr ziehen sie ein paar hundert Meter weiter: Am 22. August soll die dritte Auflage des Festivals nach dem Neustart 2013 auf dem Rasen des Aquahauses stattfinden.

AHAUS

, 19.02.2015, 10:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Open-Air-Festival Mammamia zieht ins Aquahaus

Tim Venker und Georg Kirschner, die beiden Vorstandsvorsitzenden der Musikerinitiative Ahaus, stürzen sich gerade in die Vorbereitung des Mammamia-Festivals.

Das liegt aber nicht daran, dass der Musikerinitiative Ahaus das alte Gelände neben der Halle der Maidy Dogs nicht gefallen hat oder es dort Probleme gegeben habe.

Im Gegenteil: "Die Zusammenarbeit mit den Maidy Dogs, der Stadt und dem Bauhof hat im vergangenen Jahr ganz hervorragend geklappt", sagt Tim Venker, einer der beiden Vorstandsvorsitzenden. Trotzdem sei auf dem Gelände des Aquahaus alles viel einfacher. "Allein um die Infrastruktur wie Wasser und Strom dorthin zu bekommen, müssen wir nicht einen so großen Aufwand treiben", ergänzt Georg Kirschner, erster Vorstandsvorsitzender.

Gewinn für beide

Und zusammen mit dem Aquahaus ergebe sich so eine Win-Win-Situation: "Das Aquahaus profitiert von uns und unserer Werbung und wir profitieren von ihnen", sagt Kirschner. Ob es einen direkten Übergang zwischen Festivalgelände und Schwimmbecken geben soll, wie zum Beispiel beim Open-Air-Festival im Dülmener Freizeitbad Düb, wird gerade noch geplant. "Das komplette Konzept steht noch nicht. Da sind wir gerade noch dabei", so Venker. Klar ist nur: Das Mammamia lebt und soll am 22. August die Besucher ins Aquahaus locken.

Aber auch wenn das Festival einen großen Teil der öffentlichen Wirkung der Vereinsarbeit ausmacht - hinter den Kulissen passiert noch viel mehr: "Wir haben viel Zeit gebraucht, um erst einmal Ordnung zu schaffen und den Verein wieder auf die Beine zu bekommen", sagt Tim Venker kurz vor Ende seiner ersten Amtszeit als Vorstandsvorsitzender der Mia.

Zu früh für Fazit

Allein um die Adressdatenbank der Mitglieder wieder auf Vordermann zu bringen, seien zahllose Stunden vergangen. "Das posten wir natürlich nicht direkt im Internet", sagt Kirschner. Deswegen könne von außen vielleicht der Eindruck entstehen, dass bei der Mia im Moment nicht viel passiere. "Das stimmt aber nicht", so Kirschner. Ein Fazit ihrer Arbeit wollen sie jetzt noch nicht ziehen. Dafür sei es noch zu früh.

Ob sich die ganze Arbeit wirklich gelohnt hat, sei sicherlich erst in ein paar Jahren richtig zu sehen. Demnächst soll sich die Mia aber wieder auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren: Den Musikern in Ahaus und Umgebung ein starkes Netzwerk und eine Bühne bieten. Dafür sind aktuell verschiedene Ansätze in Planung, die in den kommenden Wochen an den Start gehen sollen.

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