Pättkesschnüffler an der Ostsee - Kontakt via Web

Ahauser Pfadfinder

AHAUS Über 1300 Mal ist in den letzten Tagen die Internetseite der Ahauser Pfadfinder angeklickt worden. Der Grund für die Nachfrage: Eltern und Freunde wollten sich über das Leben ihrer Kinder im Sommerlager in Dänisch Nienhof an der Ostsee, unweit von Kiel, informieren.

04.08.2010, 11:22 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vieles hatten die 40 Ahauser Wölflinge, Pfadfinder und Rover mit ihren Freunden aus Aachen, Köln und Kleve gemeinsam: Sie lebten in Rundzelten und Jurten, liebten die freie Natur und mussten am Lagerplatz auf Strom verzichten. Das hinderte die "Pättkesschnüffler" aus Ahaus jedoch nicht daran, ihre schon traditionelle Filmnacht an der nahe gelegenen Jomsburg durchzuführen - zur Freunde der anderen Zeltplatzbewohner.

Während in den anderen Lagern morgens um 8 Uhr mit dem Lied "Liebe Sonne" geweckt wurde, galt für die Mädchen und Jungen aus dem Münsterland: Frühstück von 9 bis 10 Uhr. Danach zog es die Kinder und Jugendlichen zum Strand, die älteren Pfadfinder (Rover) besuchten in den ersten Tagen, in denen sie noch alleine im Lager waren einen Freizeitpark. Gemeinsam verbrachten alle einen Tag im Kletterwald in Eckernförde. Fußball, "Flunkyball" und viel freie Zeit rundeten die Tage ab. An den Abenden saßen die Pfadfinder in der Jurte am Lagerfeuer - offenes Feuer war wegen der Waldbrandgefahr verboten. Während manche miteinander spielten, zog es die anderen zu einem Nacht-spaziergang mit Lagerfeuer noch an den Strand.

Nach dem Motto: "Gutes Essen hält Leib und Seele zusammen" zauberten die drei Köche, Maria Ostendorf, Nikolai Neumann und Dennis Kocian "Spitzenmenüs": Von Spaghetti Bolognese, über Grillteller mit Salat, Backfisch mit Erbsen und Möhren und Kartoffelbrei bis zu Schlemmerschnitzel mit Bratkartoffeln und frischen Salat reichte die Speisekarte. Eine Herausforderung war die "Zwei-Tagestour" ins 20 Kilometer entfernte Kiel, die die jüngeren Pfadfinder aber nicht nur per pedes bewältigen mussten. Streckenweise wurden sie auch von Tarik Ludwig und Gerrit Thiemann - liebevoll auch Opa Gerrit genannt - im Bulli oder PKW gefahren.

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