Polizei erteilt Platzverweis gegen uneinsichtigen Supermarkt-Kunden

Coronakrise

Der Kampf gegen das Coronavirus führt für alle zu erforderlichen Einschränkungen. Doch diese Erkenntnis hat sich noch nicht jedem so erschlossen. Die Polizei musste wieder in Ahaus eingreifen.

Ahaus

01.04.2020, 18:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie hier bei einem Supermarkt in Wien gibt es auch im Westmünsterland Zugangsbeschränkungen für Supermärkte.

Wie hier bei einem Supermarkt in Wien gibt es auch im Westmünsterland Zugangsbeschränkungen für Supermärkte. © dpa

Das die geltenden Einschränkungen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus . Doch diese Erkenntnis hat sich noch nicht jedem so erschlossen. Das zeigen mehrere aktuelle Einsätze der Polizei: In Streit mit dem Sicherheitsmitarbeiter eines Verbrauchermarktes geraten ist am Dienstag ein 27-Jähriger in Wüllen.

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Der Ahauser wollte am Nachmittag gemeinsam mit zwei weiteren Personen einen Verbrauchermarkt an der Andreasstraße aufsuchen. Der Sicherheitsmitarbeiter hinderte ihn daran: Derzeit soll der Markt nur jeweils durch einen einzelnen Kunden betreten werden. Nach Angaben des Mitarbeiters habe der Mann das Gebäude zunächst verlassen, sei danach aber zurückgekehrt und habe ihn beleidigt. Die hinzugerufenen Polizeibeamten erteilten dem Ahauser einen Platzverweis.

Platzverweis nicht nur gegen Supermarkt-Kunden

Ebenfalls mit einem Platzverweis endete am Dienstag das Treffen von drei jungen Männern. Ein 21 Jahre alter Vredener, ein 19-jähriger Ahauser und ein 20-jähriger Ahauser liefen gegen 13.55 Uhr zu dritt von der Heeker Straße zum Busbahnhof. Polizeibeamte kontrollierten die drei daraufhin, da ein Zusammenkommen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit gegen die Corona-Schutzverordnung verstößt.

Die Beamten fertigten Ordnungswidrigkeitsanzeigen an. Im Rahmen der Feststellung der Personalien beleidigte der 19-Jährige die Beamten – damit handelte er sich eine Strafanzeige ein.

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