Räuber zwang Postagentur-Mitarbeiterin mit einer Waffe, den Tresor zu öffnen

rnProzess Raubüberfall

Vor dem Landgericht muss sich ein 34-Jähriger verantworten. Er überfiel im Jahr 2014 unter anderem die Postagentur in Wüllen. Am Dienstag wurde die Agentur-Mitarbeiterin als Zeugin befragt.

von Klaus Möllers

Ahaus

, 27.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Im Verfahren am Landgericht Münster um die Raubserie in Ahaus, Vreden und Gronau hat am Dienstag unter anderem eine Mitarbeiterin der Poststelle in Wüllen als Zeugin ausgesagt, wie sie den Überfall auf das Geschäft dort erlebte.

Der Täter hatte die 63-Jährige gezwungen, einen Tresor zu öffnen und dann Paket- und Briefmarken sowie Bargeld gestohlen.

Schusswaffe unter seiner Jacke gezeigt

Er habe ihr gedroht, in dem er ihr zeigte, dass er eine Schusswaffe unter seiner Jacke trug, sagte die Frau als Zeugin. Sie sei im Lagerraum des Geschäftes, in dem sich die Poststelle befindet, von dem Täter eingesperrt worden. Nach etwa einer halben Stunde habe sie an einem Oberlicht-Fenster im Raum geklopft und so Kunden auf sich aufmerksam gemacht.

Täter vor Gericht wiedererkannt

Angeklagt wegen der Raubserie ist ein 34 Jahre gebürtiger Kasache, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt, zuletzt aber ohne festen Wohnsitz war. Die Mitarbeiterin der Poststelle erkannte ihn am Dienstag als Täter wieder. Er hatte die Überfälle beim Prozessauftakt bereits gestanden. Der Prozess wird am 3. April fortgesetzt.

Jetzt lesen

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt