Infostand

Risiko Dunkelheitsfahrt: Polizei will Radfahrer ins rechte Licht setzen

Die dunkle Jahreszeit ist gerade für Radfahrer eine heikle Angelegenheit. Erst recht, wenn die Lichtanlage am Fahrrad nicht richtig funktioniert. Die Polizei will am Freitagabend in Ahaus helfen.
Dunkle Kleidung, schlecht eingestellte Lampen am Fahrrad: Radfahrerinnen und Radfahrer begeben sich in der dunklen Jahreszeit so in Gefahr. Die Polizei möchte am Freitagnachmittag und -abend mit einem Infostand dagegen vorgehen. © picture alliance / dpa

„Ahaus leuchtet auf“, heißt es am Freitagabend. Das wünscht sich die Polizei im Kreis Borken vor allem auch auf den Rad- und Fußwegen: Denn ganz besonders Radfahrer und Fußgänger sind in der Dunkelheit gefährdet.

Darauf wollen die Verkehrssicherheitsberater am Freitagnachmittag und -abend die Ahauserinnen und Ahauser sensibel machen.

Laut Polizeipressestelle würden die Beamten immer wieder auf Radfahrer treffen, die wohl nur durch schieres Glück bisher unfallfrei an ihr Ziel gekommen sind: Weil ihre Lichtanlage komplett defekt ist, weil nicht alle vorgeschriebenen Reflektoren am Rad montiert sind oder weil sie mit dunkler, nicht-reflektierender Kleidung unterwegs sind.

Radfahrer sind im Straßenverkehr schlecht sichtbar

„Sie sind im Straßenverkehr schlichtweg nicht sichtbar“, sagt Polizeipressesprecher Frank Rentmeister. Ein Risiko, dass sich mit einfachen Mitteln minimieren lasse: Darüber will die Polizei am Freitag vor Ort alle Interessierten informieren, passend zum Motto „Sichtbarkeit schafft Sicherheit“.

Die Präventionsexperten bauen dazu auf dem Marienplatz einen Infostand auf, an dem sie von 16 bis 18 Uhr zu finden sind. Dort bieten die Beamtinnen und Beamten auch einen Lichttest für Fahrräder an. „Dabei geht es nicht nur darum, ob die Lichtanlage am Rad funktioniert. Auch das korrekte Einstellen ist wichtig – um andere nicht zu blenden“, erklärt Frank Rentmeister.

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