Schmuck für die Ewigkeit

Trauringe

Dennis Holtkamp und Franziska Greiwe können sich nicht entscheiden. Breit oder schmal, Gelb- oder Weißgold? Bei dieser Entscheidung konnte Elke Fleer vom Juweliergeschäft Wichelhaus ihnen zwar nicht helfen. Aber sie davor bewahren, sich nach einem weit verbreiteten Irrtum die falschen Schmuckstücke auszusuchen: Matte Eheringe sind nicht robuster als glänzende – ganz im Gegenteil.

AHAUS

von Von Dominique Snjka

, 04.05.2012, 19:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wichelhaus bietet die Ringe von acht verschiedenen Herstellern an. Elke Fleer stellt drei Kissen mit Ringmodellen auf den Tisch. Die Aufregung kehrt bei Franziska zurück. „Die finde ich ja wunderschön“, sagt sie, die Ringe vor sich auf dem Tisch. „Oh Gott, ich nehm' alle.“ Dann nimmt sie aber doch nur einen heraus, hält in kurz zwischen Daumen und Zeigefinger und streift ihn über den Ringfinger. „Der passt wie angegossen!“ Hoher Goldkurs Wegen des hohen Goldkurses entschieden sich viele Paare für ein anderes Material, sagt Fleer: „Der Trend geht hin zu Palladium.“ Das ist ein silberfarbenes Edelmaterial, das zu den Platinmetallen gehört. Es verändert seine Farbe nicht und ist robust. „Rotgold ist auch ein weiterer Trend“, erzählt Fleer. „Das sieht besonders in Verbindung mit silbernen Metallen sehr gut aus.“ Fleer fragt ihre Kunden, welchen Schmuck sie außerdem tragen. Sie schaut sich die Hände an. Sie achtet darauf, ob die lang und schmal oder breit sind. „Sie haben eine schlanke Hand, sie könnten schon etwas Breites tragen. Ansonsten hat man schnell das Gefühl, nicht mehr die Finger bewegen zu können“, sagt Fleer. Dennis versucht den Ring nach vorne abzuziehen. „Den kriege ich ja gar nicht mehr ab.“ Elke Fleer ist mit den Gedanken schon beim Verlobungsring: „Wir müssen darauf achten, dass beide Ringe die gleiche Höhe haben, damit sie sich nicht gegenseitig abnutzen.“

 Dennis interessieren jetzt Ringe mit glänzenden und matten Partien. An welcher Hand man den Ring trägt, sei Geschmackssache, sagt Fleer: „In Deutschland trägt man ihn meist rechts, in südlichen Ländern oft links.“ Dennis und Franziska haben sich inzwischen entschieden. Für Ringe aus Gelbgold, mit matten und glänzenden Partien.

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