Schuften für den Traum vom eigenen Mofa

17.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ahaus Von wegen faul zuhause rumliegen und die Ferien genießen - immer mehr Jugendliche suchen sich in der schulfreien Zeit einen Ferienjob, um ihr Taschengeld aufzubessern. Und das ist nicht nur heute so, sondern so war es auch schon vor 20 oder 30 Jahren. Die Münsterland Zeitung wollte wissen, welche Jobs die Entscheider von heute damals in ihren Schulferien gemacht haben.

Endlich das ersehnte Mofa kaufen, das war der Anreiz für Hans-Georg Althoff , den Ersten Beigeordneten der Stadt Ahaus, als er 1975 im zarten Alter von 15 Jahren seinen ersten Ferienjob annahm: "So ein Ferienjob war für mich eine ganz neue Erfahrung. Acht Stunden am Tag arbeiten, so was kannte ich ja vorher nicht." Und diesen Arbeitsalltag erlebte der heute 47-Jährige in einer Textilfabrik in Emsdetten.

Um 6 Uhr morgens ging's los, erinnert sich Althoff: "Ich musste Stoffballen aus Regalen auspacken und neue Waren einräumen. Dafür gab es dann fünf oder sechs Mark die Stunde, und nachdem die drei Wochen um waren, war ich meinem Traum von einem eigenen Mofa schon ein Stück näher gekommen."

Der Ferienjob selber hatte nichts mit seinem späteren Berufswunsch zu tun, doch es war eben ein Stück Lebenserfahrung. Im Sommer darauf arbeitete Althoff dann auf dem Bau und ein paar Jahre später lieferte er Arzneimittel aus. nl

Morgen berichtet

Stadtlohns Bürgermeister

Helmut Könning über seine Ferienjoberfahrungen

Lesen Sie jetzt