Schulcheck: Canisiusschule setzt auf christliche Werte und individuelle Förderung

rnSchuljahr 2020/2021

„Tradition bewahren – Zukunft gestalten“ könnte das Motto der Canissiusschule lauten. Denn hier gehört der wöchentliche Schulgottesdienst genauso dazu wie die digitale Schulplattform.

Ahaus

, 15.10.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Die Bischöfliche Canisiusschule steht für Tradition und christliche Werte. Gleichzeitig richtet die Schule den Blick in die Zukunft. Um den digitalen Wandel nicht zu verschlafen, setzt man unter anderem auf Medienscouts, digitale Tafelsysteme und eine Online-Plattform. Wir haben uns bei Eltern, Schülern und Lehrern umgehört.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagen die Schülersprecherinnen Esther Mönkediek und Ricarda Storks: „Wenn wir unsere Schule in drei Wörtern beschreiben müssten, kämen uns auf Anhieb die Worte ‚lebendig‘, ‚harmonisch‘ und ‚einzigartig‘ in den Sinn. Sowohl die vielfältige AG-Auswahl, die von der Youtube-AG bis hin zur Filz-AG reicht, als auch die zahlreichen, spannenden Exkursionen und ereignisreichen Klassen- und Stufenfahrten tragen dazu bei, dass unser Schulalltag jeden Tag aufs Neue lebendiger und interessanter wird. An unserer Schule wird jedem Schüler das Gefühl vermittelt, etwas Besonderes zu sein. Doch nicht nur das trägt einen großen Teil zum Gemeinschaftsgefühl bei, welches an unserer Schule großgeschrieben wird, sondern auch das vertraute und harmonische Verhältnis zwischen Schülern, Lehrern und Eltern. Eines der wohl bekanntesten Markenzeichen unserer Schule ist die Musical-AG, bei der rund 80 Darstellerinnen und Darsteller Jahr für Jahr mitwirken und tausende Zuschauer begeistern.

Des Weiteren dürfen wir stolz darauf sein, mit der ‚Creche Sagrada Familia‘ in Leme (Brasilien), einer Art Kindertagesstätte für Kinder von zwei Monaten bis zu sieben Jahren, eng verbunden zu sein: Schüler können dort ihr Sozialpraktikum absolvieren und jedes Jahr unterstützen wir die Arbeit in der Creche durch den Erlös aus unserem beliebten und weit über Ahaus hinaus bekannten Basar in der Adventszeit. Einzigartig ist ebenfalls, dass die Schüler und Schülerinnen sowie Lehrer und Lehrerinnen jeden Mittwochmorgen gemeinsam den selbst gestalteten und persönlichen Gottesdienst besuchen. Auf diese Weise lernen die Schüler ‚Kirche‘ auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Durch die individuellen Möglichkeiten, die jedem einzelnen Schüler von uns geboten werden, findet jeder seinen ganz eigenen und besonderen Weg: Ob als ehemaliger Schüler der Canisiusschule auf den großen Bühnen dieser Welt wie Musical-Darsteller Markus Schabbing, als Künstler in der Internet-Branche wie Stephan Gerick oder nach Berlin in den Bundestag, wie Gesundheitsminister Jens Spahn. Abschließend können wir sagen, dass wir stolz sind, ein Teil dieser großen Gemeinschaft sein zu können und dass wir uns sicher sind, dass diese Schule uns für unsere weiteren Lebenswege positiv prägt und begeistert.“

Schulcheck: Canisiusschule setzt auf christliche Werte und individuelle Förderung

Die beiden Schülersprecherinnen: Esther Mönkediek (l.) und Ricarda Storks. © Canisiusschule Ahaus

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt die Elterpflegschaftsvorsitzende Beatrix Wantia: „Die Canisiusschule bietet aufgrund ihrer 3-Zügigkeit ein überschaubares System. Dadurch, dass jeder jeden kennt, herrschen familiäre Verhältnisse. Unterstützt wird dieses durch gemeinsame Aktionen (zum Beispiel Basar) der verschiedenen Jahrgangsstufen, Lehrern und Eltern. Es gibt ein sehr vielseitiges AG-Angebot, das häufig jahrgangsübergreifend ist. Ältere Mitschüler übernehmen Verantwortung für jüngere Klassen. So werden verschiedene Talente und Fähigkeiten gefördert. Das Engagement von Eltern findet große Akzeptanz und Respekt. Elterngespräche sind jederzeit möglich.“

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Beatrix Wantia ist Vorsitzende der Elternpflegschaft. © Canisiusschule Ahaus

So digital tickt unsere Schule

Das sagt Schulleiter Niels Hakenes: „Wir verfügen ab 2020 in allen Klassen- und Kursräumen über digitale Tafelsysteme. Ein Glasfaseranschluss ermöglicht ein stabiles W-Lan-Netz. Klassensätze von mobilen Endgeräten wie zum Beispiel Tablets oder Laptops ermöglichen einen digitalen Zugang in unterschiedlichen Unterrichtssequenzen. Ausgebildete Medienscouts unterstützen die pädagogische Arbeit mit Medien in unserer Schule. Zudem bieten wir seit Jahren Projekttage mit dem Namen IKG (Informations- und Kommunikationsgrundbildung) zum Thema ‚Medien, Digitalisierung und mehr‘ in den Jahrgangsstufen 5 und 6 an. Die digitale Plattform www.schulbistum.de verwenden wir als grundlegende Kommunikations- und Arbeitsplattform in unseren Klassen und Kursen. Hier können Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Schülerinnen und Schüler miteinander in Kontakt treten, Material austauschen oder gemeinsam auf digitalem Weg an Projekten arbeiten.“

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Niels Hakenes ist seit anderthalb Jahren Schulleiter der Canisiusschule. © Johannes Schmittmann

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt Schulleiter Niels Hakenes: „Wie alle Schulen in unserem Land arbeiten auch wir intensiv an einer sinnvollen, vorausschauenden und effektiven Umsetzung der digitalen Möglichkeiten, sodass für unsere Kinder ein Mehrwert für das Lernen entsteht. Zudem denken wir im Rahmen von G9 an bauliche Maßnahmen für unsere Schule, sodass auch in Zukunft zeitgemäße Pädagogik und Didaktik qualitativ hochwertig umgesetzt werden kann. “

So berichtet die Presse über die Schule

Die Münsterland Zeitung berichtete im April dieses Jahres über den 40. deutsch-französischen Schüleraustausch. Seit vier Jahrzehnten besteht die Partnerschaft zur Schule in Argentré-du-Plessis. In diesem Jahr feierte man gemeinsam ein großes Jubiläum. Im September folgte dann ein ausführlicher Bericht über die mit viel Aufwand betriebene Aufführung des Stücks „Emil und die Detektive“ von der Musical-AG. Im Vorjahr porträtierte unser Redakteur Schulleiter Niels Hakenes, nachdem dieser in neuer Funktion an seine ehemalige Schule zurückgekehrt war. „Dass der 44-Jährige nun hinter dem Schulleiterschreibtisch an der Hindenburgallee Platz nehmen darf, ist der Ertrag aus jahrelanger Saat“, hieß es dort.

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