Selbst genähte Stoffmasken: Wir bringen Suchende und Nähende zusammen

Coronavirus

Immer mehr Menschen tragen während der Corona-Krise zum Schutz ihrer Mitmenschen Stoffmasken. Die Münsterland Zeitung bringt nun Suchende und Nähende aus dem Verbreitungsgebiet zusammen.

Ahaus

07.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Immer mehr Menschen tragen zum Schutz ihrer Mitmenschen Masken aus Stoff.

Immer mehr Menschen tragen zum Schutz ihrer Mitmenschen Masken aus Stoff. © STRELCIUC

Pfleger im Seniorenheim, Kassierer im Supermarkt, Lehrer in der Betreuung - viele von ihnen tragen zum Schutz ihrer Mitmenschen mittlerweile Stoffmasken. Einrichtungen suchen freiwillige Näher – und jene, die mit Nadel und Faden bereits selbst aktiv geworden sind, suchen Abnehmer für ihre Masken. Wir bringen Angebot und Nachfrage in unserer Stadt zusammen.

Suchen und bieten: So funktioniert es

  • Sie suchen Stoffmasken für eine Senioreneinrichtung, einen Pflegedienst oder eine vergleichbare Einrichtung in unserer Stadt?
  • Oder möchten Sie freiwillig nähen und können derlei Masken zur Verteilung auf solche Einrichtungen in der Region nähen und anbieten?

Einfach unser Suche-Biete-Formular im Internet ausfüllen – wir kümmern uns um den Rest, indem wir Anbieter und Abnehmer miteinander vernetzen. Dazu nehmen wir Kontakt mit beiden Seiten auf und sprechen eine möglichst unkomplizierte Übergabe ab. Wir sind der Vermittler zwischen Anbieter und Abnehmer – die „Lieferung“ erfolgt durch die Freiwilligen selbst.

Wichtig zu wissen: Kein Ersatz für professionelle Masken

Selbst genähte Mund-Nasen-Masken sind nur ein Behelf und kein Ersatz für professionelle Masken. Deshalb garantieren sie auch keinen Schutz vor dem Coronavirus. Aber sie bremsen den Tröpfchenflug beim Atmen, beziehungsweise beim Sprechen – und tragen so zu einem geringeren Risiko bei, sich selbst oder andere zu infizieren.

Unser Formular finden Sie hier: muensterlandzeitung.de/stoffmasken

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