Spielgeräte am Ahauser Monte Klamotte begeistern Kinder und Jugendliche

rn„Zu Hause in“-Serie

In unserer Serie „Zu Hause in“ stellen wir Ihnen lohnende Ausflugsziele in der Region vor. Dieses Mal: Den Spielplatz am Monte Klamotte und sein neuestes Spielgerät.

Ahaus

, 31.08.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon von Weitem ist zu sehen, wie zwei Jugendliche über fest installierte Hindernisse klettern. Mit einer Hand stützt sich einer der Jungen auf dem schmalen Betonklotz ab, dann springt er darüber, nimmt direkt danach Anlauf und schon hängt er an einer hohen Betonwand. Er muss sich nur noch etwas hochziehen, aufstehen, und mit einem kleinen Sprung kommt er auf der anderen Seite wieder auf dem Boden auf.

Hier am Freizeitgelände Ork am Monte Klamotte in Ahaus ist an diesem Nachmittag so einiges los. Eine Gruppe Jungs spielt Fußball auf dem Soccer-Feld, ein junge Frau schaukelt einen kleinen Jungen an, und drei Mütter schieben einen Kinderwagen vor sich her, während sie, sich unterhaltend, über den Spielplatz laufen.

Neue Parkour-Anlage lockt vor allem ältere Kinder

Der Junge, der gerade noch eine Wand hochgesprungen ist, heißt Noah. Jetzt steht er am Rand und guckt zu, wie sich sein Kumpel Felix einen Weg durch die Hindernisse bahnt. Die beiden kommen gerne zum Monte Klamotte, erzählen sie. „Das andere ist zwar eher ein Kinderspielplatz, aber seitdem die Parkour-Anlage hier ist, kommen wir öfter mit ein paar Freunden her“, sagt der 13-Jährige Felix.

Noah (l.) und Felix sind häufiger am Monte Klamotte seitdem die Parkours-Anlage dort steht.

Noah (l.) und Felix sind häufiger am Monte Klamotte seitdem die Parkours-Anlage dort steht. © Madlen Gerick

Felix zeigt auf der Parkour-Anlage sein ganzes Können.

Felix zeigt auf der Parkour-Anlage sein ganzes Können. © Madlen Gerick

Auch die zweijährige Tizia aus Wüllen interessiert sich trotz ihres jungen Alters schon für die Parkour-Anlage. Mit der Hilfe von Patentante Helena Hartmann balanciert sie auf einer Mauer. Am Liebsten würde das Mädchen es schon alleine machen. „Wir suchen immer verschiedene Spielplätze, zu denen wir gehen können. Und hier ist ja dieser Parkour neu“, begründet Helena Hartmann die Spielplatzwahl.

Die Westernstadt bleibt heute leer

Oma Cornelia Hartmann erzählt, dass Tizia normalerweise auch gerne in der Westernstadt spielt. „Aber da ist es heute einfach zu sonnig und heiß.“ Also haben es sich die drei mit einem kleinen Picknick im Schatten auf der anderen Seite des Freizeitgeländes gemütlich gemacht.

Viel los ist an diesem Nachmittag nicht.

Viel los ist an diesem Nachmittag nicht. © Gerick

Tatsächlich liegt der Westernspielplatz an diesem warmen Nachmittag ziemlich verlassen da. Auch die große Rutsche hat wenige Besucher. Ein Junge versucht sein Glück, rutscht aber dank seiner kurzen Hose und der heißen Oberfläche nur im Schneckentempo hinunter.

Im Schatten der Bäume rund um den Monte Klamotte ist es jedoch lebhaft. Das freudige Gekreische und Gelächter der Jungen und Mädchen ist beim Weggehen noch etliche Meter weiter zu hören. Und schon kommt auch eine neue Gruppe Kinder, die in freudiger Erwartung auf das Freizeitgelände zu rennt.

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