Sporthalle in Wüllen wird abgerissen und neu gebaut

Hohe Investition

Eine Sanierung lohnt sich nicht. Deshalb wird die über 50 Jahre alte Sporthalle an der Andreasschule in Wüllen durch einen 1,47 Millionen Euro teuren Neubau ersetzt.

Ahaus

, 03.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die über 50 Jahre alte Sporthalle an der Andreasschule in Wüllen soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Die über 50 Jahre alte Sporthalle an der Andreasschule in Wüllen soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. © Markus Gehring

Die Turnhalle an der Andreasschule in Wüllen soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Vorgesehen ist die Errichtung einer 15 mal 30 mal 7 Meter großen Sporthalle. Darauf verständigten sich der Schulausschuss und der Ausschuss für Stadtentwicklung in einer gemeinsamen Sitzung.

1965 errichtet

Die vorhandene Halle wurde 1965 gebaut. Sie ist nicht nur die älteste Sporthalle der Stadt, sondern auch baulich eine der schlechtesten. Die Außenhülle sei größtenteils ungedämmt und die Isolierung der Fenster unzureichend, ebenso die Dachdämmung. Eine Sanierung würde mit 1,25 Millionen Euro zu Buche schlagen, erklärte Beigeordneter Werner Leuker.

In der Sitzung stellte die Verwaltung fünf Alternativ-Lösungen vor. Dazu zählten unter anderem der Neubau einer multifunktionalen Einhallen-Anlage und der Neubau einer Zweifachsporthalle. „Klar ist, dass der Schulalltag Vorrang hat“, erklärte Werner Leuker zu Hallen-Ausmaßen, bei denen der Schulhof deutlich hätte verkleinert werden müssen. Das wäre vor allem bei einer 2,2 Millionen Euro teuren Sporthalle in den Maßen 22 mal 45 mal 7 Metern der Fall gewesen.

„Signal für Veränderung“

Die Verwaltung und die Lenkungsgruppe favorisierten das 15 mal 30 mal 7 Meter hohe Gebäude. Die neue Halle wird 1,47 Millionen Euro kosten. „Wir werden ein gutes Jahr für die Umsetzung der Pläne brauchen“, erklärte Beigeordneter Georg Beckmann. Bürgermeisterin Karola Voß erinnerte daran, dass über den Neubau einer Turnhalle in Wüllen schon lange gesprochen werde. Die Entscheidung für den Neubau sei „ein Signal für Veränderung“ - zumal die Halle in der städtischen Sporthallen-Skala mit der Note 3,3 die schlechteste Bewertung erzielt habe. Darauf Beigeordneter Werner Leuker: „Fairerweise muss man sagen, dass es anderswo Hallen gibt, die deutlich schlechter und auch deutlich älter sind.“

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